Tagesleitzettel

die tägliche Bibellese / Kurzandacht

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.02.2026

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Vorsicht: dem Hochmütigen widersteht Gott!

Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Größte unter ihnen sei.

Lukas 9,46

Wer wird wohl der Größte sein,
fragten Jesu Jünger sich.
Jesus sagte: wer ganz klein
ist der Große sicherlich!

Frage: Hast Du die rechte Gesinnung - die auch wichtig für die Entrückung ist?

Zur Selbstprüfung: Es lässt an Matth. 23,12 denken: `Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.` Wir gehen auf die Entrückung zu und der Hochzeit des Lammes und Jesus wies darauf hin, sich untenan zu setzen - um dann ggf. in Ehren aufrücken zu dürfen, anstatt beschämt einem anderen weichen zu müssen! (Lukas 14,9-10).
Leider gibt es Christen, welche ihre absolute Abhängigkeit von Gottes Gnade nicht vor Augen haben und viel von sich denken, während sie auf andere herabblicken (Lukas 18,10-14).
Es bleibt dabei: Demut ist DER Schlüssel für alles - selbst für die Ewigkeit, denn `Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.` (Jak. 4,6)!

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Dankbarkeit erhebt unsere Seele hin in die Gegenwart Gottes.

[211] Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.

1. Thessalonicher 5,18

Seid dankbar in allen Dingen, so, wie es Gott gefällt.
Er lässt die guten Werke gelingen, er ist ja der Herr der Welt.
Er wacht bei Tag und in der Nacht über seine Schar.
Gelobt sei auch Jesus, unser Erretter - er ist wunderbar!

Frage: Murren und Klagen dominiert unsere Welt. Wer ist denn heute noch dankbar?

Vorschlag!: Dankbarkeit erhebt unsere Seelen in die Gegenwart Gottes. Da werden Klagen, Vorwürfe, Hassgedanken verscheucht. In der Kraft Gottes dürfen wir danken. Ein schönes Lied von Heino Tangermann gibt uns den Rat: "Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan. Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern, du darfst ihm, so wie du bist, nahn. Barmherzig, geduldig und gnädig ist er, viel mehr als ein Vater es kann. Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer, kommt, betet den Ewigen an."

Johannes der Täufer hatte einen prophetischen Blick. Er erkannte, dass Jesus dazu ausersehen war, für uns Menschen das Opferlamm zu sein.

[212] Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: "Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"

Johannes 1,29

Lamm Gottes, du trägst meine Schuld,
gehst für mich in den Tod.
Durch dein Erbarmen und deine Geduld
leb` ich im Rettungsboot.
Was trieb dich denn zu diesem Sterben hin?
Nur Gnade ist es, dass ich errettet bin!

Frage: Machen Sie sich auch manchmal Gedanken über ein Lamm, insbesondere über das Lamm Gottes?

Vorschlag!: Solch ein kleines Lamm ist doch noch ein unschuldiges Geschöpf. Es hat niemandem etwas zuleide getan. So war es auch bei Jesus Christus. Er war ohne Sünde und doch wurde er für uns verlorene Menschen zum Allerverachtetsten. So drückt es der Prophet Jesaja aus. Rufen Sie doch aus ehrlichem Herzen mit mir zu diesem Heiland, zu Jesus Christus, dem Gotteslamm: "Herr, ich bin ein Sünder und kann mir selbst nicht helfen. Ohne dich gehe ich ewig verloren. Ich brauche die Vergebung meiner Sünden. Du hast an meiner Stelle am Kreuz bezahlt mit deinem heiligen Blut. Bitte, vergib mir und schenke mir einen neuen Geist. Ich will dir für immer nachfolgen. Amen."

Lob Gottes ist  ein köstliches Ding, sagt der Psalmist an anderer  Stelle. Es ist sehr wertvoll, darum wollen wir es möglichst häufig tun.

[213] Ich will den Herrn loben allezeit, sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Psalm 34,2

Herr, wie du führst und uns berührst
und regierst ist wunderbar!
Herr, du lenkst und du denkst
uns beschenkst uns Jahr für Jahr.
Will zu dir fliehn, mit dir gehn
und beständig sehn auf dich.
Will dir Lob singen, Dank darbringen,
es soll klingen ewiglich.

Frage: Wie oft loben wir Gott?

Vorschlag!: In Psalm 92, 2 werden wir ermuntert: Das ist ein köstlich Ding dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster! Also, daraus merken wir: Es ist besonders wertvoll, den Herrn so oft als möglich zu preisen, nahe bei ihm zu sein, mit unseren Lippen mit unserer Seele und mit dem Geist seinen heiligen Namen zu erheben. Da kann der Geist Gottes in und durch uns wirken.

Bileam konnte es mit eigenen Augen sehen, dass Gott sein Volk Israel segnete.  Wenn wir das Leben vieler Gläubigen betrachten, entdecken wir, wie sehr Gott die Seinen segnet.

[214] Als nun Bileam sah, dass es dem Herrn gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste.

4. Mose (Numeri) 24,1

Segen Gottes, frei für alle,
unergründlich, groß und reich.
Lobt den Herrn, sein Lob erschalle:
"Vater, dir ist niemand gleich!
Dir gefällt es, uns zu segnen,
wie es niemand anders kann,
du lässt Gnadenfülle regnen.
Herr, wir beten dankend an!"

Frage: Haben wir auch schon festgestellt, dass viele Christen sehr von Gott gesegnet sind und einen inneren Frieden ausstrahlen, den diese Welt sonst nicht kennt?

Vorschlag : Ein Mensch, der sein Leben dem Herrn Jesus ausgeliefert hat, um im Glauben für ihn zu leben, der ist mit dem Heiligen Geist erfüllt. Solch ein Mensch ist ein Segensträger. Andere Menschen um ihn herum spüren es und merken es im Alltag, dass Gott diesen Christenmenschen leitet. Die Wesenszüge Jesu (Liebe, Demut, Sanftmut, Keuschheit, Geduld) prägen diesen Menschen je länger je mehr, und er wirkt einladend für ein Leben mit Gott.

Wer Jesus sieht, der sieht den Vater. Wie wunderbar!  Wer den Vater und den Sohn erkannt hat, der hat das ewige Leben. Es gibt nichts Erhabeneres!

[215] Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Johannes 17,3

Wer Gott sieht, der sieht auch den Sohn,
so lehrte es uns Jesus schon,
wer Gott hat, der hat das Leben.
O große Gabe - wundervoll!
Wer glaubt und Gott vertraut, der soll
einst preisend zu ihm schweben.

Frage: Wollen Sie Jesus Christus einst von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten, um ihm für sein Erlösungswerk zu danken?

Vorschlag : Die Bibel lehrt uns, dass dies möglich ist. Jesus lehrte (Johannes 6,54): "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken." Also: Wer an Jesus und an sein blutiges Sterben am Kreuz glaubt, wer glaubt, dass sein heiliger, sündloser Leib für unsere Schuld getötet wurde (wer dieses Geschehen wie eine Nahrung in sich aufnimmt), der wird einst Jesus wahrhaftig so sehen, wie er ist. Halleluja!

Lobgesang erhebt unsere Seele und wir spüren die Gegenwart Gottes.

[216] Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, dass es die Elenden hören und sich freuen.

Psalm 34,3

Singe laut, o Seele mein,
Jesus will mein Heiland sein!
Voll Erbarmen half er mir,
öffnete des Himmels Tür.
Preis dem Vater und dem Sohn,
dem Heilgen Geist - meines Glaubens Lohn!

Frage: Ja, und wenn ich bedrückt bin, soll ich dann auch Gott loben?

Vorschlag : Ja, unbedingt! Loben Sie dann auch Gott, danken Sie ihm, dass er alle unsere Nöte kennt und dass er stärker ist als alles, was an uns herantritt. Loben erhebt unsere Seele über die Not hinaus und wir spüren die Gegenwart Gottes.

[217] Weil wir nun wissen, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir Menschen zu gewinnen; aber vor Gott sind wir offenbar.

2. Korinther 5,11

Erschrick doch nicht! Dein Gott ist in der Mitte,
kennt dich genau und jeden deiner Schritte.
Gott führt dich sicher mit Barmherzigkeit,
ihm ist kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit.

Frage: Beruhigt es uns, zu wissen, dass Gott nichts verborgen bleiben kann, oder belastet uns solch eine Erkenntnis?

Vorschlag : Gott kennt uns durch und durch. Er versteht sogar unsere Gedanken (Psalm 139,2). Wenn unser Leben aber durch den Glauben an Jesus Christus geordnet und geheiligt ist, dann ist es uns ein Trost, dass Gott alles sieht. Er steht bereit, uns zu helfen und zu bewahren.

Sich vor Gott zu verneigen bringt die Ehrerbietung zum Ausdruck, die jeder Mensch vor dem Allmächtigen haben sollte. Er, der die Menschen aus einem Erdklumpen bildete, will unser liebender Vater sein.

[218] Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden.

Epheser 3,14

Du, Gott, bist mein Vater, ich danke dir,
dass du mich lenkst und leitest für und für.
Du, mein Vater, hast schon an mich gedacht,
als du aus Erdenstaub mich hast gemacht.

Frage: In welcher Haltung treten wir vor Gott, wenn wir zu ihm beten?

Vorschlag : Demut ist eine wunderbare Tugend. Demut steht uns gut an, wenn wir uns Gott nahen, wenn wir bedenken, dass wir Menschen von Natur aus Sünder sind, Menschen, die gegen Gottes Gebote verstoßen haben und deshalb vor ihm schuldig sind. Allein durch die Liebe von Jesus Christus, Gottes eingeborenem Sohn, der uns am Kreuz auf Golgatha die Erlösung von Schuld und Sünde gebracht hat, dürfen wir jetzt voll Glauben und mit dankbarem Herzen zu Gott herantreten. Lasst uns ihm danken und ihm unser Leben hingeben, dass er uns in Zukunft leite.

[219] Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsre Füße nicht gleiten.

Psalm 66,8+9

Preiset alle Welt unsern Gott, sein Lob lasst laut erschallen,
Der uns ins Leben rief und uns nicht wanken ließ!
Nur ihm, dem großen Herrn allein, gebührt das Lob von allen,
der sich vom hohen Himmel zu uns wandte und schenkte uns das Paradies.

Frage: Ist es eigentlich selbstverständlich, dass wir so gnädiglich in unserem Leben durchgetragen und gesegnet werden?

Vorschlag : Wir wollen nie vergessen, was der Herr Gutes an uns getan hat (Psalm 103). Wenn wir unseren leiblichen Kindern etwas schenken oder ihnen etwas zuliebe tun, dann bedanken sie sich bei uns oder beglücken uns mit einer Umarmung. Wie wohltuend ist doch solch ein Verhalten! So ist es auch in einer lebendigen Beziehung zwischen Gott und seinen Kindern. Wenn wir ihm so oft wie möglich zeigen, dass wir ihn lieben und verehren, dann fließt sein Segen in mächtigen Strömen auf uns herab.

[220] So spricht der Herr: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Der Herr hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!

Jeremia 31,7

Frischauf und lobe deinen Herrn!
Mein Herz, du sollst ihn hoch verehr`n,
den Herrn im Himmel droben!
Er half dir aus dem Zwang ins Licht.
Was Schönres, Bessres gibt es nicht!
Ich will ihm Treu` geloben.

Frage: Jeremia sprach von der Befreiung des Volkes Israel durch den Gott Abrahams. Haben wir auch Befreiung durch ihn erlebt?

Vorschlag : Jesus sagt: "Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht." (Johannes 8,34) und in Vers 36: "Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei." Kommen Sie mit Ihren Gebundenheiten und Sündenlasten zu Jesus! Bitten Sie ihn um Vergebung Ihrer Schuld und danken Sie ihm glaubensvoll, dass er Ihnen völlig vergeben hat. Lassen Sie ihn in Zukunft Ihr Leben bestimmen! Der Herr segne Sie!

[221] In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn`s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Johannes 14,2 + 3

Auf Erden bin ich nur ein Gast.
Ich sehne mich nach Himmelsrast,
dem Ort, den Jesus mir bereithält schon
als Wohnung, dort, vorm Gnadenthron,
wo ich von Angesicht darf sehn
Gottvater, der mich ausersehn,
und danken meinem Retter dort
auf ewig an dem Freudenort.

Frage: Nehmen Sie das wunderbare Versprechen, das Jesus uns gab, auch für sich persönlich?

Vorschlag : Jeder Mensch muss sich einmal während seines Erdenlebens für oder gegen Gott entscheiden. Wer sein Leben in Gemeinschaft mit Gott führen will, muss sich von seiner sündigen Vergangenheit abwenden und zu Jesus hinkehren. Die Bibel nennt dies auch Bekehrung. Von da an will der Bekehrte nur noch Gottes Willen tun und dessen Ehre suchen. Solchen gläubigen Menschen ist von Jesus eine himmlische Wohnung vorbereitet im Himmel. Ich bete meinen Heiland dafür an und freue mich auf meinen Umzug in die Herrlichkeit.

Dem Propheten Jesaja war es als einem der ganz wenigen vergönnt, einen Blick in Gottes Herrlichkeit zu  tun und seine Majestät und Erhabenheit zu schauen.

[222] In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel. Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz; mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!

Jesaja 6,1 - 3

Gott hält die Fäden dieser Welt ganz fest in seiner Hand.
Wer das nicht glaubt, der ist am Ziele schon
vorbeigerannt.
Gott hat allein das Sagen auch über Raum und Zeit,
und nur er behält die Macht für alle Ewigkeit.

Frage: Ist unser Leben auf Gott ausgerichtet oder meinen wir, es alles besser zu wissen und Gott nicht nötig zu haben?

Vorschlag : Wir können allerlei Auffassungen und Meinungen über den lebendigen Gott haben, aber es kommt nicht auf unser Gutdünken an. Jesaja, der gottesfürchtige Prophet, erblickte den Herrn im Himmel auf seinem erhabenen Thron. Furcht ergriff ihn bei diesem Anblick, und er rief voll Angst aus: "Weh mir, denn ich vergehe, denn ich bin unreiner Lippen!" Erst als ein Engel kam und ihm mit einer glühenden Kohle vom Altar die Lippen reinigte, wich die Angst von Jesaja. Wir Menschen sind alle schuldig vor Gott, weil wir alle gesündigt haben. Nur durch Jesus Christus, der für uns geopfert wurde, als er am Kreuz von Golgatha den Tod für uns erduldete, können wir frei von unserer Sündenunreinheit werden. Übergeben Sie Ihr Leben gerade jetzt glaubensvoll an Jesus, und Sie werden freudig Gott, den Herrn, anbeten und ihm danken.

Wunderbar, wenn Jesus selbst in unseren Herzen wohnt! Wo Jesus wohnt, muss die Sünde weichen.

[223] Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.

Epheser 3,14 - 17

Gott steht mir treu zur Seite,
er erhört mein Flehen.
Er tröstet mich, wenn ich leide,
auf ihn will ich stets sehen.
Gott ist Licht und Wahrheit,
er enttäuscht mich nie.
Ihm will ich danken allezeit
und beugen meine Knie.

Frage: Was verändert sich in einem Menschen, wenn Jesus selbst in dessen Herzen wohnt?

Vorschlag : Jesus trat für uns in den Riss. Als er am Kreuz auf Golgatha für unsere Sündenschuld das Todesurteil erduldete, ermöglichte er uns verlorenen Menschen, mit Gott ins Reine zu kommen. Wer heute zu seinen Sünden steht, sie bekennt, wer sich heute vom Weg des Verderbens abwendet und sein Leben Jesus übergibt, bei dem nimmt Jesus Wohnsitz in dessen Herzen. Durch die Gemeinschaft mit Jesus erhalten wir ein wunderbares Fundament, auf das wir unser Leben für allezeit gründen können.

Gott gibt den Menschen durch seinen Sohn, Jesus Christus, die Hand, um ihnen aus dem Elend der  Sünde herauszuhelfen.

[224] Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David.

Lukas 1,68/ 69

O gnadenvolle Zeit!
Der Heiland der Barmherzigkeit
kommt nun auf diese Welt.
Gott reicht uns seine Hand,
dass wir, dem Retter zugewandt,
ins Himmelreich jetzt treten ein,
um Zeugen seiner Gnad`zu sein.

Frage: Der Priester Zacharias lobte Gott, als dieser ihm und seiner unfruchtbaren Frau Elisabeth einen Sohn, Johannes, schenkte. Haben wir Gott immer gedankt, als er mit seinem Segen uns überschüttete? Haben wir ihm zum Beispiel für die Gabe seines Sohnes, Jesus Christus, schon gedankt?

Vorschlag : Es gibt im Psalterbuch viele Dankes- und Lobpsalmen. Wenn wir Gott danken, dann ist dies für ihn wie ein Opfer, das ihn ehrt. Heute ist vierter Advent. In wenigen Tagen gedenken wir der Geburt unseres Erlösers, Jesus Christus. Lasst uns bei allem Feiern das Danken für unsern Heiland nicht vergessen!

Gott hat so oft seine Treue und Gnade zu uns Menschen bewiesen. Die Bibel ist voll von Zeugnissen seines Handelns.

[225] Ich will singen von der Gnade des Herrn ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für.

Psalm 89,2

Hört auf die Frohe Botschaft, die jede Nacht erhellt:
Es ist ein Kind geboren, der Retter dieser Welt.
Er stieg hinab zur Erde, verließ den Himmelsthron,
dass er uns ähnlich werde, als kleiner Menschensohn.
Er nahm auf seine Schultern die Last all unsrer Sünd`
und trug die schwere Strafe, dass wir gerettet sind.
Und so sind sie zerrissen, die Ketten unsrer Schuld,
und wir sind frei zum Jubeln und danken seiner Huld.

Frage: Haben Sie persönlich wahre Weihnachten schon erlebt?

Vorschlag : Wenn Jesus Christus auch in Ihrem Herzen geboren ist, das ist ein Weihnachtsfest, wie es die Bibel meint. Jesus will heute gerade zu Ihnen kommen. Er spricht uns heute persönlich an. Er begehrt jetzt Einlass in Ihr Herz. Wie damals in Bethlehem schon, will er heute unsere eigene Nacht der Sünde und der Schuld erleuchten. Er will unsre Schuld vergeben, er will uns von Sündennarben heilen. Darum wird er auch als "Heiland" bezeichnet. Nehmen Sie ihn heute als Ihren Erretter an und folgen Sie ihm in Zukunft nach. Dies ist das schönste Weihnachtsfest!

Der Patriarch Jakob segnete seine Söhne vor seinem Heimgang zu Gott. Zugleich pries er die Bewahrung und den Segen Gottes, die er während seines ganzen Lebens vom Herrn empfangen hatte. Lasst uns am Ende des vergangenen Jahres auch Gott rühmen und ihm danken für den Segen und die Liebe, die wir von ihm empfangen haben!

[226] Er (Jakob) segnete Josef und sprach: Der Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak gewandelt sind, der Gott, der mein Hirte gewesen ist mein Leben lang bis auf diesen Tag, der Engel, der mich erlöst hat von allem Übel, der segne die Knaben (seine Söhne), dass durch sie mein und meiner Väter Abraham und Isaak Name fortlebe, dass sie wachsen und viel werden auf Erden.

1. Mose (Genesis) 48,15 + 16

Segen wie ein tiefes Meer
kam vergangnes Jahr vom Himmel her.
Wie ein überfließend Strom floss er mir zu,
Herr, ich preise dich, wie groß bist du!
Unverdiente Gnade schenktest du gar reich,
und ich erfuhr deine Liebe so zugleich,
wurde bewahrt vor vielerlei Gefahr.
Heiland meiner Seele, du bist wunderbar!

Frage: Am Ende seines Lebens segnete der greise Jakob seine Söhne. Was motivierte ihn noch zusätzlich?

Vorschlag : Er pries die Bewahrung und den Segen Gottes, die er während seines ganzen Lebens von Gott, dem Herrn, empfangen hatte. Wie viel Segen, Bewahrung und Liebe haben wir von Gott während des Jahres 2013 empfangen! Ich denke, seine Wohltaten sind nicht zu zählen. Und wenn wir vielleicht auch manchmal durch Prüfungen und Nöte geführt wurden, so war Gott doch immer da und hat über uns gewacht. Lasst uns wie Jakob Gott danken für das vergangene Jahr! Gelobt sei der Herr!

Dankbare Menschen werden von Gott gesegnet.

[227] Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Psalm 106,1

Hab Dank für dein Erbarmen,
mit dem du, Herr, mich Armen
befreit hast aus der Not.
Hab Dank, Herr, für dein Sterben,
womit du mich lässt erben
das Himmelreich bei Gott.

Frage: Welchen Stellenwert hat das Dankgebet an Gott in unserem Leben?

Vorschlag : Indem wir Gott danken, sind wir in seiner Gegenwart.Im Tempel Salomos war das Allerheiligste der Raum, der nur einmal im Jahr vom Hohenpriester betreten werden durfte. In diesem Raum befand sich die Bundeslade, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte diesen Raum. Heute, in unserer Zeit, dürfen wir uns alle im Glauben an das vergossene Blut Jesu Christi jederzeit zum lebendigen Gott hinwenden. Wenn wir unser verkehrtes Handeln in der Vergangenheit - die Bibel nennt dies Sünde - vor Gott bekennen und uns von verkehrten Wegen abwenden, wird unser Leben neu. Sollten wir da nicht Grund genug zum Danken haben?

Gott hat uns aus dem Teufelsreich errettet und in das wunderbare Lichtsreich Jesu Christi versetzt.

[228] Er hat uns errettet von der Macht des Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes.

Kolosser 1,13

Der Vater hat uns errettet von der Macht der Finsternis
und uns ins Reich seines lieben Sohnes versetzt.
Ohne ihn sind wir, alle Menschen, verloren gewiss;
es gibt nichts und niemanden, der Jesus ersetzt.

Frage: Danken wir Gott auch für seine Liebestat?

Vorschlag : Wir sollen mit Freuden Gott danken, steht im Kolosserbrief 1, 12. Er hat uns zu seinen Erben gemacht. Niemand auf der ganzen Welt konnte und kann jemals so viel erben wie die Gotteskinder. Wer mit seinem sündigen, verpfuschten Leben zu Gott betet, wer für seine Sünden Buße tut und Jesus als Herrn seines Lebens einlädt, der ist ein Gotteskind. Nun glaubt er an Jesus als seinen Erlöser und kann Gott mit Freuden danken für diese wunderbare Verwandlung. Als herrliches Ziel seines Glaubenskampfes wird ein glaubender Mensch nach dem Erdenleben das Himmelreich erben dürfen, um dort auf ewig bei Gott zu sein.

[229] So spricht der Herr Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk erlösen aus dem Lande gegen Aufgang und aus dem Lande gegen Niedergang der Sonne und will sie heimbringen, dass sie in Jerusalem wohnen. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit.

Sacharja 8,7

Gott selbst hat sich ein Volk bereitet,
es durch den Heiland frei gemacht.
Er hat es auch nach Haus geleitet,
hat Herrliches sich ausgedacht.
Wir, die einst Fremde waren, sind beglückt,
sind wir doch nun in Gottes Reich entrückt!

Frage: Gehören wir zum Volk Gottes? Gibt es einen Weg, um zu diesem Volk zu gehören?

Vorschlag : Es ist mir eine Freude, dass ich Ihnen diesen Weg auch weisen darf, denn ich habe ihn selbst gefunden. Im Epheserbrief Kapitel 2,19 sagt der Apostel Paulus zu den Christen in Ephesus: "So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist." In der Anrede an die Epheser in diesem Brief schreibt er im Kapitel 1, Vers 6 + 7, dass Gott uns begnadet hat in dem Geliebten (Jesus Christus). In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Es ist wunderschön und die Gnade Gottes allein, dass wir durch den Glauben an Jesus zu seinem Volk gehören dürfen. Lasst uns ihm dafür danken!

Das Herz ist das wichtigste Organ unseres Körpers. Ohne diese Blutpumpe, sind wir nur eine leblose Hülle. Darum sollen wir unser Wichtigstes, unser Alles Gott, dem Herrn geben.

[230] Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen.

Sprüche 23,26

Wahres Glück und tiefer Frieden -
nicht jedem Menschen ist`s beschieden.
Doch will Gott es allen schenken,
die ihr Herz in ihn versenken.

Frage: Wie gibt man Gott sein Herz?

Vorschlag : Mit Gott kann man jederzeit sprechen. Wir sehen ihn nicht, aber er ist da und hört uns. Die Bibel, sein heiliges Wort, sagt uns, dass jeder Mensch gesündigt hat, ohne Ausnahme, und diese Sünde trennt uns von Gott. Wir sprechen jetzt mit Gott, das heißt, wir beten zu ihm. Wir sagen ihm, dass wir einsehen, dass wir viele Sünden begangen haben, dass uns dies leidtut, und wir bitten ihn, uns unsere Schuld zu vergeben. Wir bitten Jesus jetzt, ab heute die Führung unseres Lebens zu übernehmen, wir geben ihm unser Wichtigstes, und wir glauben an ihn. In Zukunft wollen wir Gottes Wort befolgen. Wir bitten Gott um Kraft dazu und danken ihm für unsere Rettung. Dies nennt man: dem Herrn sein Herz geben. Andere nennen das auch Bekehrung.

[231] Auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

1. Petrus 2,5

Aus Gnaden darf ich gläubig sein,
ich nenne Gott den Vater mein.
Gott setzt mich als einen Stein dahin,
dass ich ein Teil der Mauer bin.
Als Priester der Gemeinde nun
darf ich hier Opferdienste tun.
Gott segnet uns zu seiner Ehr` -
gelobet sei er mehr und mehr!

Frage: Lassen wir uns von Gott in seinen Dienst berufen oder sind uns unsere eigenen Bedürfnisse wichtiger?

Vorschlag : Folgen wir noch heute Gottes Ruf! Er will uns in seinem Dienst haben. Jesus berief seine Jünger auch, als sie noch Fischer waren. Er sagte ihnen: "Folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen." (Matthäus 4,19) Wir wollen unsere Seelen und unsere Leiber ihm zum Eigentum geben und ihm für seine Erlösung danken. Lob und Anbetung sind Opfer, die Gott ehren.

Gott zu loben ist ein köstliches Ding. Gott wohnt unter dem Lobpreis Israels.

[232] Lobe den Herrn meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt.

Psalm 104,1

Wo man dich lobt, da willst du sein,
Gott, Vater, zieh doch bei mir ein!
Dich zu verehren, dir zu trau`n
und täglich deine Wunder schau`n -
gibt`s einen bess`ren Ort für mich?
O nein, ich preis` dich ewiglich!

Frage: Kennen wir das neue Lied, das Gott den Erlösten in den Mund gelegt hat? Warum singen die Gläubigen dieses Lied so gern?

Vorschlag : Jeder Mensch, der durch den Glauben an Jesus Christus frei geworden ist von der Sündenschuld, der fühlt sich dazu gedrängt, seinen Erlöser zu verehren und ihm zu danken. Indem man Gott dankt und ihn anbetet, zieht ein wunderbarer Frieden durch die Seele, und manche Not, die uns zuvor belastete, wird kleiner und erträglicher.

Können wir Gott jemals genug danken für seine Liebesbeweise, die er  uns bewiesen hat?

[233] Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.

Psalm 103,2 + 3

Herr, alle Tage reichen nicht,
um dir, meinem Gott, zu danken.
Reich ist deine Gnade, unfassbar dein Tun.
Du warst für mich dir nicht zu schade,
mit meinem ganzen Leben darf ich in dir ruh`n.

Frage: Können wir Gott jemals genug danken, für all seine Liebe, die er uns erwiesen hat?

Vorschlag : Nein, wir können Gott nie zu viel loben und danken. Allein seine Barmherzigkeit und Gnade ist es, dass wir noch am Leben sind, dass wir seinem Liebesruf Folge leisten konnten und dass wir uns zu ihm hingewandt haben. Er allein schenkt den Menschen ein sinnerfülltes Leben. Heute hat jeder Mensch noch die Gelegenheit, sich von der Sünde abzukehren und Jesus als seinen persönlichen Retter anzunehmen. Wer Jesus im Glauben nachfolgt, der hat auch viel Ursache, ihm dankbar zu sein.

Wir Menschen sollen Gott, den Herrn, loben, und wir sollen sogar in den Chor  der Himmelsheere   einstimmen. Welch ein  Vorrecht!

[234] Lobt ihn, alle seine Engel, lobt ihn, all sein Heer!

Psalm 148,2

Gott, du hast mich befreit von meiner Sündennot.
Darum: Für alle Zeit gehör` ich dir, mein Gott!
Herr, du bist ein Licht, du bist mein Sonnenschein,
und hätt` ich dich nicht, so müsste ich verloren sein.

Frage: Sagen Sie auch innerlich "Ja!" zur Dichterin Gabriele Brand, die den heutigen Tagesreim verfasst hat?

Vorschlag : Wer an Jesus Christus glaubt, der ist ein neuer Mensch geworden. Jesus hat ihn erlöst und frei gemacht von seiner Sündenschuld. Jetzt fühlt er sich dazu gedrängt, Gott zu danken und ihn zu loben. Die Bibel ermuntert uns, in den großen Chor der Gläubigen und der Engel einzustimmen. Halleluja! Gelobt sei Gott!

Welch eine Gnade, Gotteskind sein zu dürfen. Danken wir unserem Herrn auch mit Lippen, Mund und Händen!

[235] Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch.

1. Johannes 3,1

Wir dürfen deine Kinder sein
aus Liebe und durch Gnad` allein.
Aus vollem Herzen sei dir Dank gebracht,
dass uns deine Gnadensonne lacht.

Frage: Können wir denn Gott überhaupt genug danken, dass wir jetzt zu seiner Familie gehören?

Vorschlag : Wenn unser Herz ganz von seiner Liebe erfüllt ist, wenn er allein der Herr unseres Lebens ist und wenn wir ihm kindlich glauben und unsere Nächsten lieben wie uns selbst, dann nimmt Gott unseren Dank gern an. Ihm, dem allerhöchsten Gott, sei Ehre zu allen Zeiten! Amen.

Jesus ist wahrhaftig auferstanden! Am gleichen Tag, abends, erscheint er durch verschlossene Türen bei der versammelten Jüngerschar und segnet sie. Halleluja!

[236] Als sie (die Jünger) aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Seht meine Hände und meine Füße, ich bin`s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße.

Lukas 24,36-40

Du bist es wirklich, Herr,
du stehst in unsrer Mitte.
Der Tod konnt` dich nicht halten mehr,
wir hören deine Schritte.
Wir sehn die Wundenmale,
und du segnest deine Diener.
Durch deine Auferstehung
bist du Sieger und der Welt Versühner!

Frage: Jesus lebt! Er ist wahrhaftig auferstanden! Er erschien leibhaftig seinen Jüngern. Wollen Sie jetzt nicht endlich JA zu Jesus sagen und in seine Nachfolge treten?

Vorschlag: Durch verschlossene Türen trat Jesus zu seinen traurigen Jüngern. Sie dachten, es sei ein Gespenst. Jesus forderte sie auf, ihn genau zu betrachten, seine Wundenmale, und kurze Zeit später verlangte er von ihnen etwas Fisch und aß vor ihnen. Wir können Jesus nicht dauernd wegdiskutieren. Freuen wir uns doch, dass er wirklich lebt und dass er uns alle segnen will! Lassen wir ihn doch Herr sein in unserem Leben!

[237] Auf dich, Herr, mein Gott, traue ich! Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich, dass sie nicht wie Löwen mich packen und zerreißen, weil kein Retter da ist.

Psalm 7,2 + 3

Auf dich, mein Gott, vertraue ich.
Hilf mir vor den Verfolgern, rette mich!
Sie wollen wie wilde Löwen mich zerreißen -
doch du, Herr, bist als Retter mir verheißen.

Frage: Was machen wir dann, wenn die Hilfe Gottes nicht unverzüglich eintrifft?

Vorschlag: In Psalm 42,6 haben wir die Antwort: "Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist." Gott hat seine eigene Zeitplanung. In seiner Weisheit gebe er uns auch die Kraft und Gelassenheit, um auf sein Eingreifen zu warten.

Wie wunderbar ist Jesus! Wer immer zu ihm kommt, den wird er nicht zurückweisen.

[238] Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Johannes 6,37

Zu dir, Herr Jesus, darf ich kommen,
du hast für mich ein offnes Ohr.
Ich fühl` mich von dir angenommen,
ich trete ein durchs Gnadentor.
Wer kommt, wird niemals abgewiesen.
Dein heil`ger Name sei gepriesen!

Frage: Sind Sie schon einmal zu Jesus gekommen? Haben Sie mit ihm gesprochen (zu ihm gebetet)?

Vorschlag: Jesus hört, wenn Sie ihn anrufen. Er versteht Ihre Sprache. Er sieht in Ihr Herz hinein. Er kennt Ihre Gedanken und er will Ihnen helfen. Sagen Sie ihm, wie es Ihnen zumute ist. Bitten Sie ihn um Vergebung all Ihrer Verfehlungen (Sünden). Glauben Sie an ihn, dass er Sie frei und rein macht, und dann schenken Sie dem Herrn Jesus Christus das Steuer Ihres Lebens. So kommt man zu Jesus und wird ganz sicher nicht abgewiesen.

Unsere Blicke an den richtigen Ort zu wenden, das ist das Wichtigste in unserem Leben. Nutzen wir unsere Zeit gut aus!

[239] Ich aber will von deiner Macht singen und des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

Herr, jeden Morgen lässt du dich finden,
trägst meine Sorgen,vergibst meine Sünden,
umgibst liebevoll dein armes Kind,
kommt es in Not, so hilfst du geschwind.

Frage: Ist es wichtig, schon am Morgen mit Gott zu sprechen, zu ihm zu beten?

Vorschlag: Ich denke: Ja! Am Morgen sind wir gut ausgeruht und haben einen klaren Kopf. Wir wissen nicht, welche Gefahren in körperlicher und geistiger Hinsicht auf uns lauern während des neuen Tages. Darum wollen wir schon am Morgen Gott anbeten, ihm danken, dass er unser Vater ist und dass wir durch Jesus Christus, seinen Sohn, mit ihm versöhnt sind. Wir wollen uns ihm ganz neu hingeben und ihn um Bewahrung für den neuen Tag bitten.

Wie wichtig ist es doch, nach empfangener Hilfe von Gott ihm gebührend dafür zu danken.

[240] Ich preise dich, Herr; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen und lässest meine Feinde sich nicht über mich freuen.

Psalm 30,2

Herr, du kennst all jene Schrecken
meines Herzens ganz genau.
Bitte, hilf mir zu entdecken,
wie ich voll auf dich vertrau`!

Frage: Unzählige Male hat uns Gott schon bewahrt und geholfen. Was ist jetzt für uns sehr wichtig?

Vorschlag: Wir wollen das Danken für empfangenen Schutz, für Gottes Hilfe nicht vergessen.
Gott sieht unseren Dank wie ein Opfer an (Lob- und Dankopfer). Er allein ist würdig, um von uns gepriesen zu werden.


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Gedicht zur
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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Kreuzigung Jesu


Geschichte über Gottes Liebe und warum Jesus sterben musste:

Kreuzigung Jesu


Passionsgedicht:

Meine Hammerschläge auf Deine Kreuzesnägel!

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