Tagesleitzettel

die tägliche Bibellese / Kurzandacht

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.02.2026

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Vorsicht: dem Hochmütigen widersteht Gott!

Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Größte unter ihnen sei.

Lukas 9,46

Wer wird wohl der Größte sein,
fragten Jesu Jünger sich.
Jesus sagte: wer ganz klein
ist der Große sicherlich!

Frage: Hast Du die rechte Gesinnung - die auch wichtig für die Entrückung ist?

Zur Selbstprüfung: Es lässt an Matth. 23,12 denken: `Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.` Wir gehen auf die Entrückung zu und der Hochzeit des Lammes und Jesus wies darauf hin, sich untenan zu setzen - um dann ggf. in Ehren aufrücken zu dürfen, anstatt beschämt einem anderen weichen zu müssen! (Lukas 14,9-10).
Leider gibt es Christen, welche ihre absolute Abhängigkeit von Gottes Gnade nicht vor Augen haben und viel von sich denken, während sie auf andere herabblicken (Lukas 18,10-14).
Es bleibt dabei: Demut ist DER Schlüssel für alles - selbst für die Ewigkeit, denn `Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.` (Jak. 4,6)!

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Geborgenheit findet man nur unter dem Schatten des Allmächtigen.

[391] Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Psalm 91,1

Umgeben von Gottes Güte,
wag` ich in den neuen Tag.
Ich hoffe dass Er mich behüte,
was immer auch kommen mag.

Frage: Was ist noch besonders zu beachten, was den Schutz Gottes anbetrifft?

Vorschlag: Dass Gott Seine Kinder bewahrt, dessen dürfen wir sicher sein. Der Schirm des Herrn ist gross, sein Schutz ist wunderbar. Aber wir dürfen den Schatten Gottes nicht verlassen. Oder anders ausgedrückt: Wir dürfen Gott nicht aus der Schule laufen. Halten wir Seiner Führung still und danken wir Ihm, dass Er ein treuer Bewahrer ist.

Ohne Gottesfurcht bringt das intensivste Nachsinnen nichts!

[392] Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.

Sprüche 9,10

Gottesfurcht ist der Weisheit Beginn:
Nur so macht Forschen einen Sinn!
Ohne Gottes weises Lenken
bringt kein Ergebnis unser Denken.

Frage: Ist uns bewusst, dass wir vor Gott auch unser Denken und unsere Gedanken verantworten müssen?

Tipp: Chinesen gelten ganz allgemein als weise, und Humanisten setzen sich intensiv mit griechischer Philosophie auseinander. In Deutschland sind wir manchmal stolz darauf, als das Land der Dichter und Denker bezeichnet zu werden. Aber nur dann, wenn wir Gott fürchten, wenn wir uns nach Seinen Geboten auch im Nachdenken und Nachsinnen richten, werden wir zu vernünftigen Resultaten kommen.

Viertes der Zehn Gebote

[393] Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

2. Mose 20,8-11

Das Universum ist von Gott erschaffen,
niemand könnt` es je besser machen.
Doch am siebten Tage wollt` er ruhn,
heilig ist der Tag! - Lasst`s gleich ihm tun!

Frage: Halten Gesellschaft, Kirchen (und allgemein die heutige Christenheit) und Sie persönlich das vierte der Zehn Gebote ein?

Vorschlag: Jeder weiß wohl wie wichtig es ist sich an Bedienungsanleitungen der Hersteller von Geräten zu halten. Gott hat uns geschaffen und weiß dass wir nach sechs Arbeitstagen einen Ruhetag brauchen. Aber es geht noch weiter: Er selbst ruhte am 7ten Tag und wir sollen im Gedenken daran es ihm gleich tun! Es geht also auch darum, unseren Schöpfer zu ehren! Wie sieht es heute aus? Fußballturniere, Auto- und Motorrennen und im Winter die zahllosen Skirennen und vieles mehr prägen das Bild des Sonntags. Dazu kommen zunehmend verkaufsoffene Sonntage. Hätte es Gott nicht verdient, dass wir diesen Tag heilig halten und uns Gedanken über Gott, unsern Schöpfer machen und danach, was er von uns will? Auch Kirchen und Gemeinden schwimmen oftmals im Vergnügungsstrom mit. Wo ist da das Fragen nach Gott? Wie lange schaut Gott diesem Treiben noch zu? Lasst uns den Sonntag heiligen!

Fünftes der Zehn Gebote

[394] Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

2. Mose 20,12

Gott will, dass wir die Eltern ehren,
lasst uns von seinem Wort belehren.
Sein Rat ist gut! Wer langes Leben liebt,
gehorche ihm, der ewges Leben gibt.

Frage: Halten Gesellschaft, Kirchen (und allgemein die heutige Christenheit) und Sie persönlich das fünfte der Zehn Gebote ein?

Vorschlag: Wie Jesus nennen wir Gott auch „himmlischer Vater“ (Matth. 6,14). Letztlich verdanken wir unserem himmlischen wie irdischen Vater unser Leben! Wir sind ihnen also Ehre und Respekt schuldig! 1. Joh. 4,20b sagt: „wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?“ Wenn wir also nicht mal unseren irdischen, sichtbaren Vater lieben und ehren, wie sollten wir dies dem himmlischen, unsichtbaren Vater gegenüber tun? Dies Gebot hat somit auch mit der Ehre Gott gegenüber zu tun! Wie sieht es heute aus? Von unserer Gesellschaft wird die Autorität der Eltern dauernd untergraben. Eltern mit biblischen Grundsätzen werden als verkrampft bezeichnet und lächerlich gemacht. Auch Predigten über das 5. Gebot hört man fast nie in den Kirchen. Eph. 6,2-3 lehrt: „Ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden.“ Lasst uns dies Gebot fleißig befolgen!

Sechstes der Zehn Gebote

[395] Du sollst nicht töten!

2. Mose 20,13

Du sollst nicht töten! Dieses sagt,
der heilge Gott! Die Antwort ist gefragt.
Treibt keine Kinder ab! Hört, so warnt Er
und bringt euch selbst nicht um; ich bin der Herr!

Frage: Halten Gesellschaft, Kirchen (und allgemein die heutige Christenheit) und Sie persönlich das sechste der Zehn Gebote ein?

Vorschlag: Genauer heißt es eigentlich „Du sollst nicht morden“ und juristisch wird dabei vom „vorsätzlichen Tötungsdelikt“ gesprochen. Gottes Wort geht aber auch auf das dem Mord Vorausgehende ein: Böse Gedanken, welche dann zur Tat ausreifen (Matth. 15,19; Jak. 1,15). Johannes lehrte entsprechend: „Wer seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger.“ (1. Joh. 3, 15). Somit gilt es die Gedankenwelt von bösen Hassgedanken frei zu halten! Wie sieht es heute aus? Heute braucht es nicht mal mehr Hassgedanken um sogar legal zu morden: Viele schwangere Frauen scheuen sich nicht ihr eigenes Fleisch und Blut grausam ermorden zu lassen. Aber auch Sterbehilfe ist kein Tabu mehr und wird z.B. in der Schweiz oder Belgien praktiziert. Lasst uns Gottes Geboten treu sein und bereits bösen Gedanken wehren!

Siebtes der Zehn Gebote

[396] Du sollst nicht ehebrechen!

2. Mose 20,14

Gott, der eine Ehe stiftet, spricht:
Bleibt euch treu im Leben - wisst ihr`s nicht:
Wer sich scheidet ist treulos, denkt daran,
wenn man niemals Buße tut, was dann?

Frage: Halten Gesellschaft, Kirchen (und allgemein die heutige Christenheit) und Sie persönlich das siebte der Zehn Gebote ein?

Vorschlag: Die Bibel spricht viel von der Hochzeit des Lammes mit seiner Brautgemeinde. Es geht also um eine Art „ewiger Ehe“ Jesu mit seiner Brautgemeinde. Alleine schon wegen dieser Symbolik wird begreiflich, wie wichtig die Treue in der Ehe ist! Schon im 2ten Gebot lasen wir, dass wir keine anderen Götter neben dem Herrn der Herrlichkeit haben dürfen! Genauso dürfen wir auch keine außerehelichen Beziehungen haben! Wie sieht es heute aus? Scheidungen sind an der Tagesordnung. Beinahe die Hälfte aller geschlossenen Ehen werden wieder geschieden. In Staat und Kirchen sieht man das heute "nicht mehr so eng." Aber was sagt Gott dazu? In 1. Kor. 6, 10 lehrt der Apostel Paulus, dass die Ehebrecher das Reich Gottes nicht ererben werden. Jesus, der Sohn Gottes, lehrt uns in der Bergpredigt: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe in seinem Herzen gebrochen. Lasst uns Buße tun wo wir in Gedanken oder Taten die Ehe gebrochen haben!

Letztes der Zehn Gebote

[397] Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!

2. Mose 20,17

Wie ein Geschwür frisst sich die Gier,
so schnell ins Herz bei dir und mir:
Ein Wurzelwerk von Not und Leid!
Drum sei zur Gottesfurcht bereit!

Frage: Halten Gesellschaft, Kirchen (und allgemein die heutige Christenheit) und Sie persönlich das zehnte der Zehn Gebote ein?

Vorschlag: Gebot 7 verbietet Ehebruch und Gebot 8 das Stehlen. Beides beginnt aber mit dem „Begehren“. Deswegen ist es wichtig das Begehren verbotener Dinge (zumeist nach Reichtum) schon in der Gedankenwelt zu stoppen! Entsprechend spricht auch 1. Tim. 6,10 über die Gier nach Reichtum als Wurzel allen Übels! Auch Hebräer 13,5 ermahnt uns: "Seid nicht geldgierig und lasst euch genügen an dem was da ist." Wie sieht es heute aus? Ob es EU-Zinspolitik, Werbung, Medien oder Kirchen sind: Überall wird das „Begehren“ mit Eifer angefacht. Der Konsummotor muss schließlich laufen! Glück ist aber unabhängig vom Wohlstand! Ein Lied sagt es treffend: „Welch Glück ist’s erlöst zu sein, HERR durch Dein Blut!“ Lasst uns nach diesem wahren, ewigen Glück streben und nicht Vergängliches begehren!

In der Bibel offenbart Gott seine Herrlichkeit. Wie oft lesen wir die Bibel?

[398] So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern es wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Jesaja 55,11

Du bist der Herr der Herrlichkeit.
Du lenkst jedes Geschick.
Dir muss gehorchen Raum und Zeit.
Du bist das wahre Glück.

Frage: Welchen Stellenwert hat die Bibel für uns?

Vorschlag: Ist Gottes heiliges Wort unsere Richtschnur und danken wir ihm auch jeden Tag für seine Liebe, dass er uns Wegweisung gibt, uns korrigiert, aber auch tröstet und ermutigt?

Konsequenzen bedenken

[399] "Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten."

Galater 6:9

Viele Menschen treiben ihren Spott
mit dem absolut heiligen Gott.
Doch einst werden sie vor ihm stehen
und in das ew`ge Feuer gehen!

Frage: Spottest Du auch Gott? Vielleicht sogar gedankenlos?

Mahnung: Blasphemie ist längst zum Alltag geworden: Bilder in Tageszeitungen oder auf Facebook-Profilen, die sich über den Kreuzestod Jesu lustig machen, sind längst Tagesordnung. Auch die Sprache verleumdet Gott. Aber Gott wird jeden Spötter eines Tages zur Rechenschaft ziehen und verurteilen.

Jesus starb am Kreuz für uns

[400] Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jesaja 53,5

Am Kreuz hatte Jesus den Tod erduldet,
wegen der Sünden, die wir doch verschuldet!
Aus Liebe will er uns Vergebung schenken,
lasst uns voller Dankbarkeit daran denken!

Frage: Warum musste Jesus für unsere Sünden sterben?

Tipp: Der berühmte griechische Philosoph Sokrates sagte einst zu seinem Schüler Plato: „Es könnte sein, dass Gott Sünden vergeben kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie.“ Sokrates Überlegung war korrekt: Wenn Gott absolut gerecht ist, kann er Sünde nicht einfach ungestraft lassen und vergeben, denn Gerechtigkeit fordert eine angemessene Bestrafung. Und da Gott absolut heilig und der Sünde Sold der Tod ist (Römer 6,23), gab es für Gott nur einen einzigen Weg um dies doch zu ermöglichen: Er selbst nahm in Jesus Christus die Sündenschuld und in der Folge die Todesstrafe auf sich! Lasst uns Jesus Christus von Herzen dafür danken, dass er den Weg zu Gott frei gemacht hat und uns Sündenvergebung ermöglicht!

Auf Jesus schauen hilft vor Wanken

[401] Ich habe den HERRN allezeit vor Augen. Weil Er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.

Psalm 16,8

Wohin richte ich meinen Blick?
Wo suche ich meine Freude, mein Glück?
Schau ich auf Jesus, meinen HERRN,
dann halt ich mich von Sünden fern!

Frage: Richte ich meinen Blick auf Jesus oder worauf sind meine Augen gerichtet?

Tipp: Worauf meine Augen ausgerichtet sind, das ist entscheidend für ein Leben ohne Wanken. Ich bleibe beständig im HERRN und Er in mir, wenn ich auf Ihn ausgerichtet bin und Sein Wort mein Fundament ist. Wenn ich auf Jesus blicke und Ihm ganz nahe bin, dann werde ich mich nicht von weltlichen Angeboten verführen lassen. Jesus wird mich durch den Heiligen Geist leiten und vor Verführungen bewahren. Je näher ich bei Jesus bin, umso ferner bin ich von Sünden. Übrigens: Danken schützt auch vor Wanken!

Falsches behaupten

[402] Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand sondern jeder Einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird.

Jakobus 1,13-14

Das eigene Fleisch begehrt,
wie Gottes Wort uns lehrt
Lass Dich nicht drauf ein,
lass Böses lieber sein!

Frage: Meinen wir wirklich, Gott, der uns liebt und es deshalb gut mit uns meint, würde uns wirklich versuchen?

Mahnung: Gott ist absolut heilig, und Er hat Seinen eingeborenen Sohn dahin gegeben, damit wir Gemeinschaft mit Ihm haben können. Er kann Sünde nicht ertragen und möchte nicht, dass wir verloren gehen und kann uns daher nicht zum Sündigen treiben. Es sind unsere eigenen Begierden die uns locken und reizen – und Satan tut sein Übriges um dies noch anzufachen! Um zu erkennen ob wir Gott wirklich lieben und Ihm treu sind, sind wir diesem Kampf „Geist gegen Fleisch“ ausgesetzt (Römer 8)! Jesus sagte daher in Lukas 17,1: „Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen!“ Lasst uns darum ringen Jesus Christus stets treu zu bleiben, allen Versuchungen zur Sünde widerstehen (Afterrede, Hochmut, ehebrecherische Gedanken, Lauheit usw. usw.) und Jesus Christus um Beistand und Kraft bitten!

Ohne Jesu Gnade sind wir verloren. Nur er kann uns erlösen weil er die Schuld auf sich nahm

[403] Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

Jesaja 55,7

Herr Jesu, Gnadensonne,
wahrhaftes Lebenslicht:
Mit Leben, Licht und Wonne
wollst du mein Angesicht
nach Deiner Gnad erfreuen
und meinen Geist erneuen,
mein Gott, versag mir’s nicht.

Frage: Was wären wir ohne Jesu Gnade und Vergebung?!

Tipp: In Jak. 3,2 lesen wir „Denn wir alle verfehlen uns vielfach“ und dann wird unser Reden angesprochen. Wie schnell geht ein unbedachtes Wort über unsere Lippen – und danach tut es uns Leid. Römer 3,23 sagt deutlich: „Sie sind allesamt Sünder“. Wir alle sind also auf Jesu Vergebung und Gnade angewiesen. Wie wichtig ist es also Jesus Christus als „Freund“ zu haben, welcher einem Wohl gesonnen ist! Jesus sagt auch wer dazu gehört (Joh. 15,14): „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.“ Laue „Fromme“ hingegen wird Jesus ausspeien (Off. 3,16) und Hochmütigen wird Er widerstehen, aber Demütigen gibt Jesus die lebensnotwendige Gnade (Jak. 4,6). Lasst uns also Jesus um Gnade und Vergebung unserer Sünden bitten und uns vor ihm tief beugen und Ihn wirklich als HERRN und Heiland in unserem Leben haben und Ihm im Glaubensgehorsam dienen!

Gehorsam und Treu wird belohnt werden!

[404] Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Unfassbar, die Gnade, die mir großem Sünder widerfahren
durch Glauben an Jesus Christus und durch Sein kostbares Blut.
Auch wenn ich für Jesus Spott ertrage und freches Gebaren,
nichts hält mich ab, Ihm zu danken, Ihn zu lieben. Er ist so gut!

Frage: Bin ich bereit, als Zeuge Jesu Christi um seinetwillen Spott, Hohn und Leiden zu ertragen?

Tipp: Es gibt manchmal Situationen, in denen es vordergründig zwischen einem gerecht gesprochenen Gläubigen und einem Gottlosen keinen Unterschied gibt. Aber dann darf ich immer wieder erfahren, dass Jesus einen Unterschied macht. In meinem Herzen ist Frieden, auch wenn es stürmisch ist. In meinem Herzen ist Freude und Dank, auch wenn es mal durch Tränentäler geht. Ich vertraue auf Gott, dass Er immer wieder den Unterschied macht gemäß Seiner Verheißung.

Jesus seine Sünden bekennen

[405] Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o HERR!

Psalm 25,7

Ach gedenke an die Sünden
meiner Jugendjahre nicht,
laß mich Armen Gnade finden,
Gott, vor deinem Angesicht!
Alle Sünden, die uns reuen,
willst du, Vater, ja verzeihen.
O so höre denn auch mich,
meine Seele hofft auf dich.

Frage: Was sehen Sie, wenn Sie auf Ihr Leben zurück schauen: Durchweg ein Leben zur Ehre Gottes – oder erkennen Sie die vielen Verfehlungen?

Tipp: Gottes Wort sagt klar, dass wir alle Sünder sind und Gottes Ruhm nicht wert sind (Römer 3,23). Auch als Christen verfehlen wir uns immer wieder (Jak. 3,2). Mit welchem Recht könnten wir erwarten einmal in die Herrlichkeit aufgenommen zu werden bzw. bei der kommenden Entrückung dabei zu sein!? In Jeremia 31,3 lesen wir: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade“. Gottes Liebe ist unfassbar groß, ohne welche wir keine einzige Chance hätten vor Gott bestehen zu können. Aus Gnaden sind wir erlöst! Lasst uns unser Leben betrachten und auch die Schuld aus der Jugendzeit vor Jesus Christus bringen und Ihn um Vergebung und Gnade für alle Sünden bitten! Und dann lasst uns Jesus Christus für Seine Gnade von tiefsten Herzen danken und Ihn loben und preisen!

Gott lieben, danken, loben und anbeten!

[406] Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. Hüte dich, dass du den HERRN, deinen Gott, nicht vergisst.

5.Mose 8,10-11a

Lasst uns unseren Gott dort droben
für Wohltaten danken und loben,
Ihm jeden Tag Ruhm und Preis geben
und stets zu seiner Ehre leben

Frage: Denken wir bei allen Segnungen und Wohltaten an deren Quelle: Jesus Christus? Loben und danken wir Ihn auch für all dies?

Tipp: Die meisten Menschen essen und werden satt – aber denken nicht an den Schöpfer der all dies erst möglich machte und der uns das Leben gegeben hat. Gehören Sie zu diesen oder zu der Gruppe von der Psalm 16,8a spricht: „Ich habe den HERRN allezeit vor Augen“? Der heutige Bibelvers ermahnt uns, Gott den HERRN ja nicht zu vergessen und Ihn für alles „satt werden“ zu loben. Von Abraham, Isaak, David, Hiob etc. heißt es, dass sie im hohen Alter „lebenssatt“ waren, also ein erfülltes, gesegnetes Leben hatten. Aber sie gaben Gott die Ehre dafür! Lasst uns ihnen nachahmen und auch Jesus Christus, unserem HERRN und Heiland für all Wohltaten danken, loben und preisen! Gründe gibt es wahrlich genug!

Reine Herzen und Hände sind nötig um vor Gott bestehen zu können

[407] Wer darf auf den Berg des HERRN steigen? Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen? Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz, wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.

Psalm 24,3-4

Herr Jesus, Du weißt um mein oft böses Herz,
wie oft bereite ich Dir doch Leid und Schmerz.
Helfe mir treu auf dem schmalen Weg zu gehen,
damit ich Dich einst im Himmel darf sehen!

Frage: Wie sehen unsere Hände, Herzen und Gedanken aus?

Tipp: Bereits gestern lasen wir vom reinen Herz, welches nach Jesu Angaben benötigt wird, um Gott schauen zu dürfen. Viele Jahre zuvor wies bereits David im heutigen Psalmvers darauf hin: Reines Herz, unschuldige Hände und aufrichtige Gedanken sind nötig um zu Gott zu dürfen! Gott ist absolut heilig und daher können wir mit einem sündigen Wesen nicht vor ihm bestehen. Aus uns heraus können wir hier nichts tun – wir sind ganz auf Jesu Gnade und Vergebung angewiesen! Lasst uns unsere Hände prüfen: machen wir nichts Sündiges damit? Und wie sieht es mit unseren Gedanken aus: können wir damit vor Gott bestehen? Lasst uns dort, wo wir falsche Wege, Handlungen und Gedanken erkennen gleich alles bußfertig zu Jesus bringen, um Vergebung und Gnade bitte und derartiges fortan nicht mehr im Leben dulden!

Untreue bricht Gottes quasi das Herz und macht ihn zu Recht eifersüchtig

[408] Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! … Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott

2. Mose 20,3+5a

Gott muss an erster Stelle bei uns stehen,
doch: kann dies auch jeder bei uns sehen?
Und wenn es mal geht durch Leid und Schmerzen,
lieben wir Gott trotzdem von ganzem Herzen?

Frage: Was ist die erste in der Bibel erwähnte Charaktereigenschaft Gottes?

Tipp: Es ist aufschlussreich, dass die erste erwähnte Charaktereigenschaft Gottes die Eifersucht ist und nicht, wie man gerade heute denken mag: (alles übersehende) Liebe, (billige) Gnade etc. Doch gerade hierin zeigt sich Gottes wahre Liebe zu seinem auserwählten Volk! Wenn man den Ehepartner wirklicht liebt tut es weh, wenn dieser fremdgeht und man wird eifersüchtig! Ist einem dieser hingegen egal, sieht es anders aus. Weil Gott uns liebt und in tiefer, wahrer, harmonischer Beziehung mit uns stehen möchte kann er keine anderen Götter und Götzen neben sich dulden! Dabei erwartet er als unser Schöpfer, dem wir absolut alles zu verdanken haben, dass wir ihn von ganzem Herzen und allen Kräften d.h. mehr als alles andere lieben (5. Mose 6,5)! Ob Reichtum, Macht, Geld, Eigensinn oder gar die eigene Familie (Matth. 10,37): Gott und Sein Reich müssen an erster Stelle in unserem Leben stehen (Matth. 6,33)! Lasst uns allezeit entsprechend leben!

Die Zehn Worte

[409] Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

2. Mose 20,1-2

Gott will in enger Gemeinschaft mit uns Leben!
Unbegreiflich, aber dahin geht Sein Streben!
Trotz meinem Versagen bietet Gott den Bund mir:
Welche Gnade und Liebe sehen wir doch hier!

Frage: Wie sehen Sie die Zehn Gebote: Als Zwang oder als Schritt Gottes, Gemeinschaft mit uns zu haben?

Tipp: Die Bibel kennt eigentlich keine „10 Gebote“ sondern „10 Worte“ (z.B. 2. Mose 34,28b: „Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte“). Bei jedem Ehebund wird eine rechtliche Grundlage geschaffen - wie auch hier. „Zehn Gebote“ suggeriert eher bloßes „Du musst“. Das Judentum geht korrekt vom „Wort“ aus und setzt die Einteilung entsprechend. Beim 1ten „Wort“ nimmt sich Gott nämlich selbst in die Pflicht: Ich bin DEIN Gott. Gott will mit uns sündigen Menschen Gemeinschaft und sogar einen Bund! Haben wir das verdient? Ist es nicht reine Gnade? Und dann sagt Gott was er bereits tat: Aus der Knechtschaft geführt. Dies galt auch geistlich-prophetisch: Jesus Christus hat uns durch seinen Sühnetod aus der Knechtschaft der Sünde geführt und wird uns sogar noch als Brautgemeinde aus der sündigen Welt zu sich führen! Welch Vorrecht! Lasst uns Gott für die „Zehn Worte“ danken, diesen Bund eingehen und von Herzen halten!

Durch Sündenbekenntnis Vergebung erlangen

[410] Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

1. Joh. 1,9

Mein Heiland, wasche mich
mit deinem reinen Blut,
das alle Flecken tilgt
und lauter Wunder tut.
Schließ die verirrte Seele
in deine Wundenhöhle,
daß sie von Zorn und Sünde
hier wahre Freiheit finde.

Frage: Haben Sie Jesus Christus schon alle Sünden bekannt und sich von Ihm reinigen und heiligen lassen?

Tipp: In Römer 3,23 lesen wir: „denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“. Auch Sie und ich sind da eingeschlossen. Nur Jesus Christus kann uns in seiner großen Gnade reinigen und damit vor dem Zorngericht Gottes retten! Darum heißt es auch in Eph. 2,5: „aus Gnade seid ihr errettet!“ und nur auf diese Gnade Gottes können wir nach Buße und Bekehrung bauen. Wie herrlich, dass uns dann die Verheißung im einleitenden Vers gilt! Lasst uns Jesus um Vergebung all unserer Schuld bitten und dann auch nicht vergessen Ihn dafür von ganzem Herzen zu danken und ihn zu preisen!

Die frohe Weihnachtsbotschaft: Jesus, der Retter ist geboren!

[411] Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Lukas 2,10-11

Laut, so verkündigte die Engelschar,
den Hirten, was dort in Bethlehem geschah.
Sie sangen voller Jubel im lauten Ton,
dass Gott, der Vater, gesandt seinen Sohn:
Denn Euch ist heute der Heiland geboren,
den Gott für uns alle zum Retter erkoren.
Damit verkündigten sie große Freude,
den Menschen damals und uns noch heute.

Frage: Erleben Sie auch wahre Weihnachtsfreude? Ist Jesus Christus auch Ihr Retter geworden?

Tipp: Wie alles andere, so erfüllte sich auch Gottes Wort in Micha 5,1: In Bethlehem, in der Stadt Davids, wurde der Messias Jesus Christus geboren. Können wir Gott überhaupt genug dafür danken, dass er uns den „Retter“ gesandt hat? Gibt es einen größeren Grund zur Freude als das Gott selbst die Initiative ergriff um uns zu „retten“ und uns mit sich selbst zu versöhnen? Lasst uns Gott dafür von Herzen anbeten und mit den Engeln ausrufen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas 2,14)
Der FCDI wünscht an dieser Stelle allen Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit!

Jesu Liebe ist unfassbar groß!

[412] Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Römer 8,38-´

O, die tiefe Liebe Jesu,
frei, unfaßbar mächtiglich,
rollet gleich dem weiten Meere
voll und segnend über mich.
Rings ergießt sich und umschließt mich
seiner Liebe reicher Strom,
führt mich vorwärts, führt mich aufwärts
bis zur Ruh` im Himmelsdom.

Frage: Sind Sie sich der unfassbar tiefen, segnenden Liebe Jesu bewusst – und erwidern Sie diese?

Tipp: Im Liedvers wird Jesu Liebe wie „überwältigende“ Wassermassen beschrieben. Welch gewaltige Kraft Wassermassen haben sahen wir an Naturkatastrophen: Sie reißen alles mit und man kann ihnen nicht widerstehen! Das erinnert wiederum an die Segensverheißung in 5. Mose 28,2: „Und es werden über dich kommen alle diese Segnungen, und sie werden dich treffen, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist.“ Wer wirklich im Glaubensgehorsam lebt wird somit vom Segen Gottes „getroffen“ werden – ein ausweichen ist quasi nicht möglich. Welch gigantische Verheißung! Lasst uns treu im Glaubensgehorsam leben und Jesus für seine Liebe und Segnungen danken!

Der Sehnsuchtsort aller Gotteskinder: Die Herrlichkeit in der himmlischen Heimat!

[413] Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.

Off. 7,9

O, die tiefe Liebe Jesu!
Niemand liebt so, Herr, wie du!
Sie ist mir ein Meer von Segen
und ein Port zu Süßer Ruh!
Oh, die tiefe Liebe Jesu
ist des Himmels Himmel mir.
Sie erhebt zu Herrlichkeiten,
denn sie hebt mich, Herr, zu dir!

Frage: Jesu Opfertod machte den Weg frei einst in der Herrlichkeit bei Ihm sein zu dürfen. Freuen Sie sich schon darauf?

Tipp: Vielfach wird die Herrlichkeit Gottes in der Bibel erwähnt. Auch der ganze Himmel in Gottes Gegenwart ist Herrlichkeit! Jesus Christus hat den Schuldbrief der Sünde bezahlt und uns mit seinem Blut teuer erkauft damit wir auch einst in der Herrlichkeit sein dürfen. Somit kann man nur den Liedtext unterstreichen: „Jesu Liebe erhebt zu Herrlichkeiten“! Lasst uns Jesu Liebe von tiefstem Herzen rühmen und preisen und Jesus Christus danken und Ihn anbeten!

Gott mit Musik und Liedern loben und preisen!

[414] Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele! Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.

Psalm 146,1+2

Welch eine Gnade, zu loben den HERRN,
Seinen Namen zu erheben, Er ist mir nicht fern.
Für immer soll Sein Lob in meinem Munde sein,
ich will Ihm zur Ehre singen und spielen fein.

Frage: Ist das Lob Gottes beständig in meinem Munde und lobsinge ich Ihm gern?

Tipp: Es ist so wunderbar, mit Lob Gottes morgens aufzuwachen und abends ins Bett zu gehen. Auch tagsüber gibt es so viele Möglichkeiten, den HERRN Jesus zu loben, Ihn zu ehren, Ihm zu danken und Ihm zu lobsingen. Wir haben wahrhaftig allen Grund dazu. Lasst uns beständige Lobpreiser und Anbeter sein, so dass der HERR Jesus immer gerne bei uns ist und bleibt. Das Lesen der Psalmen kann uns dabei auch behilflich sein.

Gottes Wort ist wie ein zweischneidiges Schwert

[415] Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.

Hebräer 4,12

Wort Gottes, komm und schneide
als Schwert die Sünden ab,
die Seele vom Geist scheide,
bewege Deinen Richterstab.

Frage: Gefällt es mir, wenn das Wort Gottes lebendig, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert an mir wirkt und mich durchdringt?

Tipp: Das Wort des HERRN lässt sich nicht biegen nach Belieben, sondern wenn es beim Wort genommen wird und biblisch treu verkündet wird, dann verändert es das Leben. Jesus selbst ist das Wort Gottes, wie es in Johannes 1 steht. Aus unserem Alltag wissen wir, dass es viel besser ist, etwas mit einem scharfen Messer zu schneiden, als mit einem stumpfen. Der Schnitt ist dann zwar heftig, aber relativ kurz und die Wunde kann schnell wieder heilen. Möge das Wort Gottes kraftvoll sein und uns immer wieder durchdringen. Das Wort Gottes ist auch Richter unserer Gedanken und deckt die Gesinnungen unseres Herzens auf. Lasst uns Gottes Wort ehren und lieben und den HERRN Jesus bitten, dass Er mit Seinem Wort an unseren Herzen wirkt!

Mit einem gehorsamen Herz soll man Gott auch täglich loben.

[416] Herr, du bist mein Gott, dich preise ich; ich lobe deinen Namen. Denn du hast Wunder getan; deine Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig.

Jesaja 25,1

Gott allein ist meine Lust,
meine Freude und mein Leben.
Er hilft mir in Leid und Frust,
ihm hab’ ich mein Herz gegeben.

Frage: Wie loben wir unsern Gott glaubwürdig?

Vortschlag: Gott will von uns ein gehorsames Herz. Gehorsam ist besser als Opfer. (1.Samuel 15,22)
Versprechen wir unserm himmlischen Vater, nachdem er uns unsere Sünden vergeben hat, in Zukunft nach seinen Geboten leben zu wollen. Er hält sich immer an seine Versprechen und wir dürfen staunen und danken für seine wunderbaren Führungen.

Gottesfurcht bringt uns ins Licht!

[417] Und er sprach zum Menschen: »Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Einsicht!«

Hiob 28, 28

Gottesfurcht allein bringt Weisheit:
Ohne Gott ist alles Sinnen nichts als Eitelkeit!
Dem Bösen weichen
lässt uns erreichen
wahre Einsicht,
Gottes Licht.

Frage: Versuchen wir es mit menschlichen Ideologien oder forschen wir in Gottes Wort, um Weisheit und Erkenntnis zu erlangen?

Mahnung: Das regelmäßige Studium der Bibel schliesst uns Gottes tiefe Gedankengänge auf. Je öfter man die Bibel liest und darüber nachdenkt, desto grössere Schätze der Weisheit und der Einsicht eröffnen sich für uns. Der Austausch mit anderen wiedergeborenen Christen sowie das Lesen bibeltreuer Literatur helfen uns, Gottes Wort und Gottes Willen immer besser zu erkennen.

Gott ist allmächtig und allwissend!

[418] 20 Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.

Epheser 3,20-21

Du kannst mehr,
als wir jemals zu erbitten vermögen:
Herr, Dir ist nichts zu schwer.
Auch wenn wir die ganze Schöpfung durchzögen:
Mehr als wir je können verstehen
können wir Deine Allmacht ersehen.
Lob, Anbetung, Preis und Ehre
opfern wir Dir, Heiland, hier!
Unseren Dank, unsere Liebe zu Dir vermehre!
Und Deinen Willen zu erfüllen, sei unsere Begier!

Frage: Ist uns bewusst, dass Gott unendlich viel grösser ist als alles menschliche Vorstellungsvermögen zusammen?

Tipp: Gott ist allmächtig und allwissend. Wir verstehen dies nicht einmal ansatzweise. Doch wir dürfen Gott danken, loben und ehren und Ihn um Erkenntnis bitten. Wenn wir Sein Wort studieren und uns an Seine Gebote halten, dann schenkt Er uns auch die rechte Erkenntnis. Aber ganz erfassen können wir Ihn nie.

Vorsicht beim Gebet Gott etwas unbedacht zu geloben!

[419] Und es geschah, als er sie sah, da zerriss er seine Kleider und sprach: Ach, meine Tochter, wie tief beugst du mich nieder und wie betrübst du mich! Denn ich habe meinen Mund dem HERRN gegenüber aufgetan und kann es nicht widerrufen!

Richter 11,35

Wie schnell geben wir doch ein Versprechen,
und dann besteht Gefahr sie zu brechen!
Lasst uns immer ganz besonnen handeln
und entsprechend Gottes Wort stets wandeln!

Frage: Geben Sie leicht und unbedacht Versprechen ab?

Tipp: Gott nimmt unsere Worte und Versprechen sehr ernst. Jeftah gelobte Gott, was ihm aus seiner Haustür entgegenkommt als Brandopfer darzubringen, sollte Gott die Feinde in seine Hand geben. Gott erhörte das Gebet und was ihm dann entgegenkam war kein Haustier sondern sein einziges Kind! Vielleicht sind auch wir in großer Not und versuchen Gott durch besondere „Opfergeschenke“ zum Handeln zu bewegen und wissen ggf. noch nicht mal ob dies überhaupt Gottes Willen und Plan entspricht. Aber ein „Opfer“ welches Gottes Wohlgefallen bei Gebetserhörung hat kennen wir aus Psalm 50,14-15: „Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen“. Lasst uns also Gott (nicht nur bei Gebetserhörungen) danken und preisen! Bei Gottes großer Gnade und Barmherzigkeit sollte es Grund genug dafür geben!

Keine Mauer ist unüberwindlich für unsern Gott.

[420] Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.

Psalm 18,30

Der Herr kennt Deine Not gewiss,
die Angst und all Dein Sehnen.
Für ihn gibt es kein Hindernis,
an ihn kannst du dich lehnen.

Frage: König David preist hier seinen Gott für Rettung und Sieg. Wofür sollen wir Gott heutzutage loben und preisen? Haben wir genug Gründe dafür?

Vorschlag: Im Psalm 103 fordert uns der Psalmist auf nicht zu vergessen, was der Herr Gutes an uns getan hat. Als Wichtigstes hat Er uns durch seinen Sohn, Jesu Christus, zu einem unvergänglichen Erbe im Himmel wiedergeboren (1. Petrus 1,3). Aus lauter Barmherzigkeit hat er uns errettet. Vergessen wir deshalb seine Gnade nie und danken wir ihm täglich dafür! Auch sonst hat er uns während unseres Lebens unzählige Male bewahrt und gesegnet, Gründe genug, ihn demütig anzubeten und ihm aufrichtig zum dienen.


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Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Kreuzigung Jesu


Geschichte über Gottes Liebe und warum Jesus sterben musste:

Kreuzigung Jesu


Passionsgedicht:

Meine Hammerschläge auf Deine Kreuzesnägel!

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