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Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Größte unter ihnen sei.
Lukas 9,46
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Wer wird wohl der Größte sein,
fragten Jesu Jünger sich.
Jesus sagte: wer ganz klein
ist der Große sicherlich!
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Frage:
Hast Du die rechte Gesinnung - die auch wichtig für die Entrückung ist?
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Zur Selbstprüfung: Es lässt an Matth. 23,12 denken: `Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.` Wir gehen auf die Entrückung zu und der Hochzeit des Lammes und Jesus wies darauf hin, sich untenan zu setzen - um dann ggf. in Ehren aufrücken zu dürfen, anstatt beschämt einem anderen weichen zu müssen! (Lukas 14,9-10).
Leider gibt es Christen, welche ihre absolute Abhängigkeit von Gottes Gnade nicht vor Augen haben und viel von sich denken, während sie auf andere herabblicken (Lukas 18,10-14).
Es bleibt dabei: Demut ist DER Schlüssel für alles - selbst für die Ewigkeit, denn `Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.` (Jak. 4,6)! |
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Nach Tagesleitzetteln mit einem bestimmten Begriff suchen
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[91] Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt.
Hebräer 10,35
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Herr, wem sollt` ich sonst vertrauen?
Wem denn anders als nur dir?
Ich darf täglich Wunder schauen -
danken will ich dir dafür!
Bin getrost drum wie ein Kind,
Heiland, ich vertrau`dir blind. |
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Frage: Waren Sie auch schon in Krisensituationen, in welchen Sie daran zweifelten, ob es sich lohnt, dem Herrn zu vertrauen?
Vorschlag: Blicken Sie auf Jesus! Gottes Wort sagt: Es mögen wohl eher Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, spricht der Herr. Und: Vergessen wir die Belohnung nicht, die in der Ewigkeit auf uns wartet! |
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[92] Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
1. Johannes 3,2
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Kannst du dir vorstellen, wie es ist,
wenn du dereinst im Himmel bist?
Dort wird es dir dann wohlergehen
und du wirst unsern Heiland sehen. |
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Frage: Welche Empfindungen klingen da in Ihrem Herzen an, wenn Sie diesen Bibelvers lesen?
Vorschlag: Eine unbeschreibliche Freude überkommt uns, wenn wir unser irdisches Leben in die Hände Jesu Christi gelegt haben. Diesem Jesus, unserem Retter, einmal ins Angesicht schauen zu dürfen und ihm zu danken für seine Liebe - das wird für die Gläubigen der erhabenste Moment sein. |
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[93] Sie brachten das Füllen zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: "Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!"
Lukas 19,35 - 38
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Auf einem Esel reitet er,
vom Volk bejubelt, in die Stadt.
Jerusalem von alters her
noch nie solch einen Mann gesehen hat.
Er ist der hehre Gottessohn
auf einem schweren Weg.
Am Kreuz schuf er zum Gnadenthron
der Menschheit Bahn und Steg. |
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Frage: Nehmen wir uns genug Zeit, um uns in das Geschehen des Palmsonntags zu versenken? Begleiten wir Jesus auch mit Lobgesang nach Jerusalem, wo er kurze Zeit später den Kreuzestod erleiden wird?
Vorschlag: Suchen Sie das Gespräch mit Jesus! Beten Sie in der Stille zu ihm, er hört Ihnen zu! Danken Sie ihm, dass er aus Liebe zu Ihnen diesen schweren Weg gegangen ist! Er wollte Ihnen damit einen Weg zu Gott bahnen. Übergeben Sie Ihm doch heute Ihr Leben! |
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[94] Sie nahmen ihn aber und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.
Johannes 19,17 - 18
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Am Kreuzholz, Jesus, leidest du
die Marterqual für mich.
Die Menge steht und sie schaut zu,
ja, sie verachtet dich.
Warum hast du`s für mich getan?
Ich kann`s fast nicht verstehn,
nur Liebe war`s - ich bete an!
Du lässt befreit mich gehn. |
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Frage: Was bedeutet Ihnen die Kreuzigug Jesu?
Vorschlag: Fangen Sie an zu danken! Beugen Sie sich vor Jesus, dem Opferlamm, das die Sünde der ganzen Welt an seinem heiligen Leibe auf das Fluchholz getragen hat. Dort hat er ein ewig gültiges Opfer gebracht. Rufen Sie mit uns aus: "Nimm mein Leben, Jesus, dir übergebe ich es für und für!" |
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[95] Als die Jünger davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: "Friede sei mit euch!" Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: "Was seid ihr so erschrocken und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Seht meine Hände und meine Füße, ich bin` s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen wie ihr seht, daß ich sie habe.
Lukas 24,36 - 39
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Du bist` s, Herr Jesus, du bist wirklich da!
Du stehst vor mir, - ich seh` dich ja!
Darf dich berühren, du, der mir das Heil gebracht,
ich preise, Jesus, deiner Liebe Macht! |
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Frage: Haben wir alle schon Jesus im Glauben als unsern Erlöser erkannt?
Vorschlag: Wir wollen uns vor ihm verneigen, wir wollen ihm, als dem wahrhaftig Auferstandenen, alle Ehre geben. Jeder Mensch soll es wissen: Unser Heiland ist erstanden, halleluja! |
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[96] Der Herr hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.
Psalm 103.,19
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O heil`ger Gott, lebend`ger Herr!
Du, der da wohnt im Himmelslicht,
von dir kommt alles Leben her,
einen andern Schöpfer gibt es nicht.
Im Himmel, Herr, da steht dein Thron
im Glanze deiner Majestät,
dort herrschst du, Vater, mit dem Sohn -
von dir des Geistes Kraft ausgeht. |
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Frage: Wie oft denken wir ganz konkret an den Himmel? Welche Gedanken gehen uns da durch den Kopf?
Vorschlag: Vergegenwärtigen wir uns, dass der Himmel der Wohnsitz des lebendigen Gottes ist. Dort steht sein Thron. Entweder ist dieser Thron für uns zum Gnadenthron geworden oder, wenn wir Gott ablehnen, wird dieser Thron uns einmal zum Richterthron werden.In den nächsten Wochen wollen wir uns eingehend mit dem Thema "Himmel" beschäftigen. Möge Gott uns seinen Segen dazu geben! |
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[97] Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen.
Hebräer 9,24
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Herr Jesus, du gingst uns voraus
zu Gott, ins schöne Himmelsland,
ins heil`ge, ew`ge Vaterhaus,
wo Schmerz und Sünde unbekannt.
Dort trittst du betend für uns ein -
wer wollte da nicht dein Kind sein? |
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Frage: Haben Sie das gewusst, dass Jesus Christus nicht nur am Kreuz auf Golgatha sich für uns dahingegeben hat, sondern dass er sich jetzt auch noch vor Gottes Thron für uns einsetzt?
Vorschlag: Öffnen Sie Jesus jetzt dankbar Ihre Herzenstür! Nehmen Sie ihn als Ihren persönlichen Retter an, und danken Sie ihm, dass er Ihre Sündenschuld gesühnt hat und Ihr Leben leiten und bewahren will. |
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[98] Die ihn [Gott] aber lieb haben, sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht!
Richter 5,31
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Unfassbar, Herr, ist diese Liebe,
die du mir ins Herz gelegt.
Und ich staune: Deine Triebe,
die mich väterlich gehegt,
sind unendlich stark und mächtig,
dass ich, o Herr, nicht anders kann,
als im Gebet zu danken dir andächtig
und stets zu dienen dir sodann. |
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Frage: Lieben Sie Gott? Warum lieben Sie ihn?
Vorschlag: Wir lieben Gott nicht nur, weil es christliche Tradition ist, sondern weil er sein Liebstes, seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus, für uns dahingab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Wenn Sie mich ganz persönlich fragen: Ja, ich liebe Gott und kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. |
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[99] Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster!
Psalm 92,2
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Wer gibt dir so viel Gutes in der Welt,
sieht zu, dass nichts Nötiges dir fehlt?
Du kannst nicht ohne Gott bestehen.
Begreif es - du wirst Wunder sehen! |
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Frage: Wie oft danken wir unserem Gott? Wofür danken wir ihm?
Vorschlag: Finden wir in dieser hektischen Zeit noch Minuten und Stunden, in welchen wir Gott aus tiefstem Herzen danken für alle seine Gaben, insbesondere dafür, dass er uns durch Jesus Christus frei gemacht hat von der Macht der Sünde und dass er uns, die wir an ihn glauben, die Schuld vergeben hat? |
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[100] Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!" Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.
Lukas 15,18 - 20
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Was für Wunden hat geschlagen
Sündenschuld in meinem Herz!
Doch ich durft``vor vielen Tagen
zu Jesus bringen meinen Schmerz.
Er vergab mir mein Verfehlen,
sprach mir seinen Frieden zu.
Jedem möcht`ich`s gern erzählen -
Gott sagt mir: "Mein Kind bist du!" |
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Frage: Waren wir schon so tief in der Gosse der Sünde (oder in der Verzweiflung) wie der verlorene Sohn? Was haben wir dann gemacht, haben wir resigniert oder haben wir uns zu unserem himmlischen Vater aufgemacht?
Vorschlag: Hören Sie: Es gibt noch Hoffnung. Gott wartet auf Sie! Wenn er Sie sieht, wie Sie zu ihm kommen, dann kommt er Ihnen entgegen und nimmt Sie als sein Kind auf. Weil Jesus Ihre und unser aller Schuld ans Kreuz von Golgatha getragen hat, ist der Weg zu Gott frei. Danken Sie ihm, kommen Sie heute noch zu ihm und beten Sie ihn an! |
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[101] Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23,1
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O Jesus, unser guter Hirt,
wie reichlich deckst du uns den Tisch!
Und jeder, der von dir gesegnet wird,
sieht Gnadengaben herrlich, frisch.
Wir werden keinen Mangel haben,
denn deine Güte wird uns laben.
Du, Herr, willst deine Liebe uns erweisen,
ewig wollen wir dich loben und dich preisen. |
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Frage: Erkennen Sie Gottes Gabe, die er uns in seiner ganzen Fülle jeden Tag schenkt? Danken Sie ihm dafür?
Vorschlag: Danken wir unserem Gott und Schöpfer, dass er uns mit allem, was wir zum täglichen Leben brauchen, so treu versorgt! Auch für die wunderbare Natur, die er geschaffen hat - sie ist so einmalig in all ihrer Herrlichkeit! |
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[102] Einer aber (von den zehn geheilten Aussätzigen) unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.
Lukas 17,15 + 16
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Ich danke dir, o lieber Herr,
dass du durch deiner Gnade Meer
mich hast so heilend angerührt -
mein Lob und Preis dir stets gebührt! |
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Frage: Viele sind in Gefahr, das Danken für die Erlösung zu vergessen.
Vorschlag: Denken wir darüber nach, was es Jesus gekostet hat, uns von der Macht des Satans loszukaufen! Er gab sein heiliges Blut zu unserer Errettung. Es gibt keine größere Liebe, als dass jemand das Leben lässt, um anderen zu helfen. |
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[103] Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.
Johannes 8,47
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Oh, zweifle nicht an Gottes Wort,
und klügle nicht daran!
Ein heilger, ewger, wahrer Hort,
oh, glaub`es doch und nimm`s im Herzen an!
Ja, es ist wahr, dass Jesus unser Heiland ist!
Der Welt Erlöser, der uns nie vergisst.
Vertrau ihm fest und bet ihn an -
ihn, der so viel für uns getan! |
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Frage: Gehören Sie zu den Menschen, die Zweifel an der Bibel haben?
Vorschlag: Lesen Sie oft die Bibel! Entdecken Sie, wie wahr und aktuell Gottes Wort gerade in unserer heutigen Zeit ist! "Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." (Hebr. 4,12) |
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[104] Seine Bürger aber waren ihm Feind und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen ihm sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!
Lukas 19,14
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Gar viele lehnen Jesus ab,
sie wollen selbst bestimmen.
Doch einst nach Tod und einst nach Grab
wird das Klagelied erklingen.
Ach, hätten Jesus sie gedient,
er hätte sie mit Gott versöhnt. |
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Frage: Lehnen Sie Jesu Herrschaft über Ihr Leben ab? Warum?
Vorschlag: Überprüfen Sie Ihre Lebensgrundsätze! Was hat Jesus Ihnen zuleide getan? Haben Sie es je schon einmal mit ihm versucht? Jesus will Ihnen so viel schenken! Er schenkt Freiheit und Vergebung der Sünden, er gibt uns ein neues, ewiges Leben und Freude die Fülle. Nehmen Sie seine Gnadengaben doch an und danken Sie ihm aus tiefstem Herzen! |
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[105] Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.
Galater 5,13
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Freiheit, die uns Gott geschenkt,
uns von Zwängen losgemacht,
sind hin zum Dienen wir gelenkt -
so hat uns Gott zurechtgebracht. |
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Frage: Sind wir immer dazu bereit. unserem Nächsten zu dienen, ihm hilfreich zur Seite zu stehen, worin immer es auch sei? Oder ist es der Teufel, der zu uns spricht: "Nein, Zeit hast du heute nicht!"
Vorschlag: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mitmenschen, wenn sie Ihre Hilfe benötigen, sie werden es Ihnen von Herzen danken, und Sie werden wunderbare Erfahrungen machen, so wie Jesus sagte: "Geben ist seliger denn nehmen!" |
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[106] Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
Johannes 6,51
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Halleluja - Lob und Dank!
Herr, du machtest mich gesund.
Mich, der einstmals blind und krank,
nahmst du auf in deinen Bund.
Herr, ich dank` dir für dein Sterben,
dass du mich mit Gott versöhnst.
Nun darf ich den Himmel erben,
weil du mich mit Gnade krönst. |
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Frage: Haben Sie schon vom lebenspendenden Brot, von dem Jesus hier spricht, gegessen?
Vorschlag: Jesus umschreibt das Thema in einer besonderen Art. Wenn wir essen, nehmen wir Nahrung in uns auf, die uns stärkt. Wenn wir an Jesu stellvertretendes Leiden am Kreuz auf Golgatha glauben und ihm dafür danken, dass er dies für uns ganz persönlich auf sich genommen hat, dann nehmen wir diese himmlische Speise in uns auf. Wir werden dadurch wunderbar gestärkt, und Jesus verspricht uns dazu das ewige Leben. |
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[107] Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Kolosser 2,14
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Seht, dort ist er - an dem Kreuz!
Der Schuldbrief nämlich, der mich plagte.
O Herr Jesus, mich so sehr erfreut`s,
dass du tilgtest, was mich einst verklagte!
Frei rühm ich nunmehr deine Huld,
denn du löschtest meine Schuld. |
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Frage: Tragen Sie Ihren Schuldbrief immer noch mit sich herum? Wissen Sie nicht, wo Sie ihn loswerden können?
Vorschlag: Rufen Sie Jesus Christus gläubig an! Stehen Sie zu Ihrer Schuld! Bitten Sie Jesus um Vergebung und um Reinigung von der Sünde! Wenn Sie das ehrlich getan haben, dürfen Sie ihm danken und glauben, dass er Ihnen die Sünde nicht mehr zurechnet, weil er dafür mit seinem Leibe am Kreuz gebüßt hat. Danken Sie ihm dafür und setzen Sie Ihr weiteres Leben für Gott ein! |
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[108] Du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind`s wert.
Offenbarung 3,4
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Gott gab mir selbst ein weißes Kleid -
es ist des Herrn Gerechtigkeit,
die Jesus mir hat einst erworben.
Damit darf ich zum Vater treten,
ihn rühmen, danken ihm und zu ihm beten,
weil Jesus ist für mich gestorben. |
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Frage: Tragen wir Sorge für unser Kleid der Gerechtigkeit, das uns Jesus geschenkt hat?
Vorschlag: Wir wollen Gott bitten: "Bewahre mich, Gott, denn ich traue auf dich!" (Psalm 16,1) Wir wollen vor der Sünde fliehen wie vor einer Schlange. Wie schnell wird der Mensch von der Sünde verunreinigt und entstellt! Aber bei dem Herrn findet man Hilfe. Nur diejenigen, die ihre Kleider im Blute Jesu gewaschen haben, werden dort im Himmel mit Jesus einhergehen. (Offenbarung 7,14) |
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[109] Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach`s und gab`s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.
Matthäus 26,26 - 28
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Du teilst uns aus das Mahl von der Versöhnung,
bevor dein Weg dich hin zum Tode führt.
Die ganze Welt, sie quält dich mit Verhöhnung,
doch du bist der, dem alle Ehr` gebührt.
Dein heilger Leib, der dort am Kreuz gebrochen,
der hat das Heil uns zugesprochen.
Dein heilges Blut, das für uns Sünder floss,
vermittelt uns die Gnade Gottes übergroß. |
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Frage: Im Lukasevangelium lesen wir, dass Jesus seinen Jüngern vor dem Abendmahl sagte: Mich hat herzlich verlangt, mit euch dieses Mahl zu halten, bevor ich leide. (Lukas 22) Haben wir auch ein herzliches Verlangen, mit Jesus und anderen Christen dieses Gedächtnis- und Gemeinschaftsmahl zu feiern?
Vorschlag : Es sind dies Höhepunkte im Leben eines Gläubigen, wenn er im Gedenken an Jesu Passion das Brot essen und vom Kelch trinken kann. In Gedanken steht er dankbar vor Jesus und rühmt ihn für sein stellvertretendes Leiden. Wir beten Jesus an, dass dieses ewiggültige Opfer jedem persönlich gilt, der an Jesus glaubt. |
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[110] Mit allem, was er [Gott] tat, wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie - wenn irgend möglich - in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in unerreichbarer Ferne. (Neue Genfer Übersetzung)
Apostelgeschichte 17,27
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Gott sucht Kontakt mit dir!
Wie denkst du? Sag es mir!
Als Vorrecht seh` ich`s an,
dass man Gott sprechen kann.
Dass man sich ihm gläubig nahen soll,
stimmt unsre Seele freudenvoll. |
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Frage: Haben Sie eine persönliche Beziehung mit dem lebendigen Gott, oder finden Sie, dieser sei in unerreichbarer Ferne?
Vorschlag : In Philipper 4,5 steht: "Der Herr ist nahe." Und in Jakobus 4,8 heißt es: "Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch!" Fangen wir an, mit ihm zu sprechen, also: zu beten! Sagen wir ihm, dass wir gerne auch Kontakt mit ihm haben möchten! Wir dürfen ihm sagen, dass noch so viel Sünde und Schuld in unserem Leben ist und dass uns dies leidtut. Dann wollen wir Gott bitten, dass er uns die Schuld vergibt und von heute an die Führung unseres Lebens übernimmt. Zuletzt wollen wir Gott danken, dass er unser Gebet erhört und dass wir von jetzt an eine dauernde Beziehung mit ihm haben dürfen. |
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[111] Er, Jesus, ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.
1. Johannes 2,2
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Was bist du, Heiland, denn für mich?
Du nahmst als Opferlamm dich meiner an,
damit ich geborgen ewiglich
sündfrei in Gottes Arm sein kann.
Verdient ist`s nicht, was ich jetzt habe -
ich bin erlöst allein durch deine Opfergabe. |
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Frage: Im Psalm 34,9 heißt es: "Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!" Haben Sie schon "geschmeckt", wie schön, wie befreiend es ist, wenn man versöhnt ist?
Vorschlag!: Jesus wurde "für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt." (2. Korinther 5,21) Wir brauchen uns nur auszustrecken nach dem Geschenk der Versöhnung, es dankend anzunehmen und in Zukunft für Jesus zu leben. |
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[112] Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Selbst mein Denken kennest du, mein Herr.
Meine Unruh stillst du, Herrlicher!
Tröstend legst du mir die Hände auf,
Vater, danke, du kennst meinen Lebenslauf. |
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Frage: Wie sind unsere Gedanken? Darf Gott unsere Gedanken "lesen"?
Vorschlag!: An einer Stelle des Alten Testamentes heißt es: "Gott weiß, was für ein Gemächte wir sind, er gedenkt daran, dass wir Staub sind." (Psalm 103,14) Wie tröstlich ist es zu wissen, dass wir allezeit zum Thron der Gnade freien Zutritt haben, weil Jesus am Kreuz von Golgatha für uns den Opfertod erduldet hat. |
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[113] Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
Psalm 139,3
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Ob ich wirke, ob ich ruhe -
nichts, Herr, ist dir unbekannt.
Alles, was ich jemals tue,
sei geführt von deiner Hand!
Herr, ich bitt`dich, segne mich!
Meine Seel` erhebet sich. |
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Frage: Gott kennt uns, ob wir liegen oder gehen, also auch beim Ruhen. Da werden wir vielleicht nachdenken oder fernsehen oder im Internet surfen. Darf Gott auch "mit-sehen"?
Vorschlag!: Wohl uns, wenn wir immer wieder daran denken, dass Gott immer bei uns ist. Auch Jesus versprach seinen Jüngern bei der Himmelfahrt: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!" (Matthäus 28,20) Gestalten wir unser Leben (auch unsere Gedankenwelt) derart, dass Jesus jederzeit an unserem Leben teilhaben kann! |
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[114] Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht schon wüsstest.
Psalm 139,4
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Kann mein Reden denn erbauen?
Ist mein Zeugnis echt vor dir?
Kann man meinen Worten trauen?
Sprech` ich nicht recht, so sag es mir! |
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Frage: Gott, der uns die Sprache gab, weiß, welche Gefühle und Empfindungen wir damit zum Ausdruck bringen. Worte können manchmal sehr verletzend sein. Haben wir auch schon andere durch unser voreiliges Sprechen verletzt?
Vorschlag!: Mit unserer Zunge können wir aber auch sagen: "Es tut mir leid" oder "Bitte, vergib mir!" Oder gar: "Ich liebe dich!" Es liegt an uns, wie wir unsere Gedanken und Gefühle sprachlich ausdrücken! |
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[115] Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
Psalm 139,16
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In deinem Buch geschrieben
ist meine Lebenszeit,
und allen die dich lieben,
bist zu helfen du bereit.
Ich strebe froh dem Himmel zu
und lobe dich: "Wie groß bist du!" |
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Frage: Gott, der von Anfang war, sah uns in Gedanken schon lange vor unserer Geburt. Ehren wir diesen Gott mit unserem Lebenswandel?
Vorschlag!: Wenn gläubige Menschen in Zeiten der Prüfung fest dem Herrn vertrauen, dann ehrt das Gott. Wir dürfen uns getrost auf ihn verlassen, wir sind bei ihm im Buch des Lebens festgehalten. Bewegt uns das nicht zur Anbetung? |
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[116] Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Psalm 139,17 + 18
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Unerforschlich ist dein Denken -
Herr, wie bist du doch so groß!
All dein weises Menschenlenken
zieht mich hin in deinen Schoß. |
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Frage: Wissen wir, was Gott über uns denkt?
Welche Konsequenzen für unser persönliches Leben ziehen wir daraus?
Vorschlag!: In Jesaja 55,8 sagt Gott: "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." Lasst uns staunen und danken, dass Gott "Gedanken des Friedens und nicht des Leides" über uns hat! (Jeremia 29,11) |
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[117] Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21
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Meine Seele, lass mich überwinden,
lass mich vom Bösen zum Guten finden.
Meinem Nächsten will ich in Liebe dienen,
mich selbst nicht über die Maßen rühmen.
Es ist das Wort von Gott, das zu mir spricht:
"Verzeih und verachte deinen Nächsten nicht!" |
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Frage: Wurde Ihnen schon Unrecht getan - doch das Verzeihen fällt Ihnen unheimlich schwer, und Sie hegen Rachegedanken?
Vorschlag!: Vergeben Sie denen, die Ihnen Unrecht getan haben, verzeihen Sie von ganzem Herzen! Der Herr Jesus sagt schon zu seinen Jüngern: "Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben." (Lukas 6, 37) |
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[118] Jesus sprach: "Fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft.
Lukas 12,29 + 30
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Ach, wie dürfen wir so glücklich sein!
Gott schenkt uns reichen Segen ein.
In Fülle schenkt er Gnadengaben,
an denen wir uns täglich laben.
O Herr, wir danken dir für alles, was du gibst,
und dass du uns so unermesslich liebst! |
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Frage: Sind wir oft in übergroßer Sorge um das Morgen, um die Zukunft, was sie uns noch bringen wird?
Vorschlag!: Legen Sie Ihre Sorgen und all Ihre Nöte voll Vertrauen in Jesu Hände, wie Petrus lehrte:
"Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch." (1. Petrus 5,7)
Sie dürfen sich der Hilfe Gottes gewiss sein, er hilft zu seiner Zeit, nach seinem Willen. |
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[119] Liebet den HERRN, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.
Psalm 31,24
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Im Glauben an unseren Herrn, den allweil getreuen,
dürfen wir uns stets seiner Gnade erfreuen.
In Liebe will er uns allzeit bewahren,
voll Güte uns tragen in Not und Gefahren.
IHM allein wollen wir Lob und Ehre erweisen,
IHM von Herzen danken, dass wir Gottes Kinder heißen. |
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Frage: Sind wir unserem Herrn und Gott so sehr dankbar, dass wir uns seiner täglichen Gnade und Hilfe erfreuen dürfen?
Vorschlag!: Durch Ihr hingebungsvolles Vertrauen und Ihren Dank an unseren Herrn Jesus dürfen Sie die Gewissheit haben, dass er Ihnen immer nahe sein wird, wie es auch heißt in Gottes Wort: "Selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn." (Lukas 1,45) |
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[120] Siehe, der Herr lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt.
Jesaja 62,11
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Sohn Gottes, bist vom Himmel her erschienen -
wir stehen hier und beten an.
Den Menschen, die dich ehren und dir dienen,
nichts Bessres je geschehen kann. |
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Frage: Haben Sie Jesu ausgestreckte Hand erfasst, und danken Sie ihm mit Ihrer Nachfolge?
Vorschlag!: In Jesus streckt Gott der Menschheit seine Hand entgegen. Wir wollen uns davor hüten, diese wunderbare Hand auszuschlagen! Heute ist der Tag des Heils. "Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils." (2. Korinther 6,2) |
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