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Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Größte unter ihnen sei.
Lukas 9,46
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Wer wird wohl der Größte sein,
fragten Jesu Jünger sich.
Jesus sagte: wer ganz klein
ist der Große sicherlich!
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Frage:
Hast Du die rechte Gesinnung - die auch wichtig für die Entrückung ist?
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Zur Selbstprüfung: Es lässt an Matth. 23,12 denken: `Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.` Wir gehen auf die Entrückung zu und der Hochzeit des Lammes und Jesus wies darauf hin, sich untenan zu setzen - um dann ggf. in Ehren aufrücken zu dürfen, anstatt beschämt einem anderen weichen zu müssen! (Lukas 14,9-10).
Leider gibt es Christen, welche ihre absolute Abhängigkeit von Gottes Gnade nicht vor Augen haben und viel von sich denken, während sie auf andere herabblicken (Lukas 18,10-14).
Es bleibt dabei: Demut ist DER Schlüssel für alles - selbst für die Ewigkeit, denn `Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.` (Jak. 4,6)! |
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Nach Tagesleitzetteln mit einem bestimmten Begriff suchen
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[91] Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
2. Petrus 3,9
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Der Herr hat sehr, sehr viel Geduld
und will nicht, dass jemand von euch verloren geht.
Er will vergeben unsere Schuld
und leitet uns zur Buße, wie es geschrieben steht. |
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Frage: Buße ist ein Geschenk Gottes. In Römer 2,4 steht geschrieben: "Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?" Gehorchen wir der Güte Gottes?
Vorschlag: Jesus lehrt in Lukas 15,10: "So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut." Bereinigen wir unser Leben heute noch, solange noch Gnadenzeit ist! Wie bald ist unser Leben vorbei, und Gott wird von uns Rechenschaft fordern. |
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[92] Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.
Lukas 8,15
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Das Wort des Herrn, die Gotteskraft,
die neues Leben in uns schafft,
ist uns ins Herz gegeben.
Ist unser Herzensboden gut?
Sind wir Gott treu in Sturmesflut?
Sind wir ihm ganz ergeben? |
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Frage: Ist unser Herz ein guter Ackerboden?
Vorschlag: Eine Grundvorausetzung für uns ist es, dass wir aufrichtig und willens sind, Gottes Wort in unserem Leben umzusetzen. Wenn die Bibel uns auf Fehlverhalten aufmerksam macht, wollen wir in Gehorsam und Ehrfurcht Gott gegenüber uns korrigieren und uns nicht entmutigen lassen. Gott will, dass wir viel Frucht bringen. (Johannes 15,5) |
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[93] Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.
Psalm 104,24
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Wie zahlreich sind, o Gott, deine Werke!
Du hast sie alle mit Weisheit gemacht.
Geborgen bin ich in Gottes Stärke;
er hat meinem Leben Erlösung gebracht. |
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Frage: Wann hat man Gott genug gedankt? Genügt ein- oder zweimal täglich?
Vorschlag: In Psalm 63,7 sagt König David: "Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach." - Wenn wir an Gott denken, an seine wunderbaren Werke, an seine Liebe und Geduld, seine Gnade und Barmherzigkeit, dann wird unser Mund voll Jubel. |
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[94] So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.
2. Timotheus 4,1 + 2
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Herr, wenn dein Wort mich trifft, so will ich hören;
nichts andres auf der Welt will ich begehren.
Wenn es ermahnt, auch wenn es droht, ich will es wagen,
der Sünde und der Welt von Herzen abzusagen.
Und die Geduld, die du mir zeigst, soll mir allein
das Fundament, die Stütze meines Lebens sein. |
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Frage: Was machen wir, wenn Gottes Wort seinen mahnenden Finger auf wunde Stellen in unserem Leben legt? Lehnen wir uns dagegen auf oder ordnen wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes unter?
Vorschlag: In Jeremia 29,11 sagt Gott: "Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet." Gott meint es gut mit uns, auch wenn er uns manchmal zurechtweist. Er kennt uns, er sieht, wie wir Menschen oftmals ins eigene Verderben rennen. Darum wollen wir gern auf Gottes Stimme hören. Er ist weise und hoch erhaben! |
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[95] Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
Johannes 1,29
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Lamm Gottes, du trugst meine Last,
hast meine schwache Hand erfasst,
gibst mir das ew`ge Leben.
Mein Urteil trugst du in Geduld,
getilgt hast du all meine Schuld,
die Sünde ist mir vergeben. |
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Frage: Was verstehen wir unter dem Wort: Er "trägt" die Sünde der Welt?
Vorschlagl: Das griechische Wort für "tragen" hat eine Doppelbedeutung, es meint: "sich darunterstellen" oder "wegschaffen", "wegtragen". Wie wunderbar beschreibt es Jesu Handeln für uns! Er stellte sich unter meine Schuld. Mein schlimmer Ungehorsam gegenüber Gottes Wort nahm er auf sich. Voll Liebe zu mir sagte er: Das Versagen dieses Menschen ist unbestritten, ich nehme seine Strafe auf mich, damit der arme Sünder Frieden mit Gott hat. So sind wir durch Jesu Wunden geheilt. Ist das nicht herrlich? Ist das nicht Grund zur Anbetung? |
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[96] Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.
Hebräer 10,35
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Werft euer Gottvertrauen nicht weg!
Denn kostbarer ist es als reines Gold.
Hadern und Zagen hat keinen Zweck.
Seid allem sündhaften Handeln abhold! |
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Frage: Verlieren wir schnell die Geduld, ehe Gott uns seine Hilfe schickt, oder können wir vertrauensvoll im Glauben warten, bis seine Macht sichtbar wird?
Vorschlag: Im Psalm 40,2 bekennt König David: "Ich harrte des Herrn, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien." Ja, Gott greift ein. Er hilft nicht immer dann oder gerade so, wie wir es uns vorstellen, aber Gott ist und bleibt treu. Seine Hilfe wird bestimmt eintreffen. Er kann sich nicht verleugnen. |
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[97] Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121,1 + 2
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Ach, segne, Herr, mir diesen Tag,
erfrische meine Seele,
dass ich, was immer kommen mag,
vor dir mich nicht verfehle.
Und ist der Alltag noch so grau -
erhellet wird er durch dein Licht.
Dies darf ich wissen ganz genau:
Du, Herr, bist meine Zuversicht! |
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Frage: Viele Menschen sehen nur die Schwierigkeitsberge vor sich. Was sollten sie daran ändern?
Vorschlag: Sie sollten ihre Glaubensblicke noch höher hinauf zu den Bergen Gottes richten . Der Hauptmann in Kapernaum bat Jesus: "Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund." (Matthäus 8,8) Jesus half in dieser Notsituation. Manchmal brauchen wir etwas Geduld, bis Jesus unsere Not aufhebt; manchmal kann es Monate oder Jahre dauern, aber die Treue zu Gott wird er uns im Himmel reich belohnen. |
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[98] Wenn dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Elend.
Psalm 119,92
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Herr, erhöre doch mein Flehen,
tröste gnädig mir das Herz!
Nur was du willst, soll geschehen,
sei`s in Freude oder Schmerz. |
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Frage: Ist das Gesetz Gottes für Sie eine Last oder ein Trost?
Vorschlagll: Gott sah uns Menschen, die wir seit dem Sündenfall in unseren Sünden verloren und orientierungslos waren. Er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte. Darum gab er uns sein Gesetz. Das Gesetz soll uns vor Schaden bewahren. Wie tröstlich ist es doch, dass Gott sich unser erbarmt! |
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[99] Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.
Lukas 2,29 + 30
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Preis sei Gott: Jesus ist da!
Rühmt ihn für das, was da geschah!
Licht der Welt erhellt den Lauf.
Christen, hebt die Häupter auf!
Was verloren war, wird heil,
Gnade wird uns jetzt zuteil.
Wer es glaubt, bekenne frei:
Ich diene Gott, es bleibt dabei! |
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Frage: Sind wir auch so überglücklich wie Simeon im Tempel, als er den Heiland der Welt erblickt hatte?
Vorschlaglll: Simeon hatte geduldig auf die Erfüllung der Verheißung Gottes gewartet, dass der Messias kommen werde. Er wartete treu und wurde nicht enttäuscht. Ich freue mich, dass Gott mich beschenkt und begnadigt hat durch Jesus Christus, seinen Sohn. Es gibt keine höhere Gabe, als das Geschenk des Heilandes, der uns Gott erkauft hat mit seinem teuren Blut. |
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[100] Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, Herr, dass du bist zornig gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet hat und du ich tröstest.
Jesaja 12,1
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Von Gottes Gnade bin ich fest umgeben,
zu jeder Stunde und für alle Zeit.
Mit starker Hand führt Gott durchs Leben,
teilt meine Freuden, steht mir bei im Leid.
Dies gibt mir Kraft und große Zuversicht,
die Dunkelheit erstrahlt in hellem Licht. |
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Frage: Haben sie diese Befreiung vom Zorn Gottes auch schon erlebt?
Vorschlagl: Gott zürnt schrecklich über die Sünde. Wir sind alle Sünder. Jeder Mensch muss eine Augenblick im Leben haben, an welchem er sich ganz bewusst für Gott entscheidet. Wenn er dies tut, wird er erleben, dass Gott gnädig ist, er ist barmherzig, geduldig und von großer Güte. Psalm 103, 8. Das ist Befreiung! Das schlechte Gewissen, das wir lange hatten, klagt uns nicht mehr an. Halleluja! |
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[101] Darum harrt der Herr darauf, dass er euch gnädig sei, und er macht sich auf, dass er sich euer erbarme; denn der Herr ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren!
Jesaja 30,18
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Oft gehn wir falsche Wege,
verirren uns in Schuld,
doch Gott hat allewege
mit uns so viel Geduld.
Mit unserm eignen Wollen
ist es gar bald vorbei.
Lasst uns Gott Ehre zollen,
dann setzt der Herr uns frei! |
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Frage: Viele meinen, sie wüssten es besser als Gott. Viele wollen es mal ausprobieren, statt auf Gottes Wort zu hören. Kann das gutgehen?
Vorschlagl: Nein, "unsre Hilfe steht im Namen des Herrn". (Psalm 124,8) Lasst uns jeden Tag die Bibel lesen! Dadurch werden wir wahrhaft weise und vor viel Unglück und Schaden bewahrt. |
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[102] Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Psalm 116,8
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Großer Gott, für mich bist du
der allerbeste, treuste Freund,
umgibst und liebst mich immerzu,
gibst mir viel Trost, wenn ich geweint. |
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Frage: Oftmals scheint es uns, dass wir von allen anderen verlassen und von niemandem verstanden werden. Ist diese Sicht objektiv?
Vorschlag: Gott kommt es nicht auf die Umstände an. Er ist immer gleich. Wenn uns Menschen auch verlassen oder missverstehen, so bleibt doch Gott uns immer treu. "Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte." (Psalm 103,8) Seine Liebe hört niemals auf. Glauben Sie daran und danken Sie dafür! |
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[103] Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen. Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir.
Jesaja 49,15 + 16
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Wie gut, dass Gott niemals die Seinen verlässt!
In tobenden Stürmen hält er uns fest.
Gott wird nie müde, er hat viel Geduld -
sonst müssten wir sterben in unserer Schuld. |
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Frage: Sind Sie auch überwältigt von der wunderbaren Fürsorge Gottes?
Vorschlagl: Gott sagt in Jesaja 49,16: "Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet." Herrlich! Gott denkt immer an uns, auch wenn es uns manchmal nicht so scheint. Das ist doch tröstlich. Lasst es uns anderen Menschen weitererzählen, dass Gott so treu ist! |
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[104] Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland.
Titus 3,4 - 6
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Es geht nichts mit eigner Müh` und Kraft;
nur Gottes Hilfe bei uns alles schafft.
Wir können uns auch selber nicht erlösen,
Gott ganz allein errettet von dem Bösen. |
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Frage: Welche Erkenntnis ziehen wir aus diesem Bibeltext?
Vorschlagl: Nicht weil wir so vorbildliche Menschen mit einem guten Charakter sind, können wir vor Gott gerecht sein. Es ist allein seine Barmherzigkeit, seine Gnade, die uns rettet. Das ist ja auch das Wunderbare an Gott, dass er barmherzig ist, gnädig, geduldig und von großer Güte (Psalm 103,8). Das ist unser Glück! |
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[105] Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.
Hiob 19,25 - 27
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Wie Hiob will ich warten,
bis einst im Himmelsgarten
ich Gott, den Herrn, darf sehn.
Gibt`s jetzt auch noch Beschwerden,
so will ich doch auf Erden
durch Gottes Allmacht gehn.
Mag Widerwärtigkeit mich drücken,
wird doch mein Heiland mich beglücken. |
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Frage: Ist das Leben eines Christenmenschen nur immer "eitel Sonnenschein"?
Vorschlagll: Nein, das nicht. Jeder von uns hat bestimmte Prüfungen zu ertragen. Unser Leben ist eine Bewährungszeit. Wir sehen auch bei Hiob, wie er durch schwere Prüfungszeiten geführt wurde. Aber selbst in seiner schweren Krankheit und im Verlust aller seiner Güter blieb er Gott treu und freute sich darauf, ihn einst von Angesicht zu Angesicht zu sehen. In Jakobus 5,11 steht: "Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat, denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer." |
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[106] Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. Der Himmel ist der Himmel des Herrn; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.
Psalm 115,3+16
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Wir sind nur Staubgebilde, geformt von deinen Händen,
und wollen doch selbst entstanden sein.
Wo wird das hingehn, wo soll alles enden?
Wir laden uns damit zum Weltgerichte ein.
Herr, sei uns gnädig und vergib uns unsre Schuld,
erbarm` dich unser in deiner Gnade und Geduld! |
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Frage: Stimmen wir auch mit ein in den Chor der Zweifler und Spötter, die Gottes wunderbare Schöpfung anzweifeln, oder geben wir ihm die Ehre, die ihm für sein Wunderwerk gebührt?
Vorschlaglll: Nehmen wir doch die Bibel zur Hand und sprechen wir laut den Text des hundertsten Psalms nach! Dort steht unter anderem: "ER hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben, danket ihm, lobet seinen Namen!" |
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[107] Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.
Psalm 50,15
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Rufe mich an in der Not,
so will ich dich erretten.
Das sagt dir der Herr, dein Gott;
nach seinem Willen sprengt er deine Ketten. |
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Frage: Haben Sie vielleicht manchmal Gott um Hilfe angefleht und ist bisher noch keine Änderung der Situation eingetreten? Soll man denn nun den Mut verlieren?
Vorschlagl: Nein, auf keinen Fall! Gott wählt in seiner Weisheit manchmal andere Wege als wir möchten. "Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!" (Psalm 27,14) Üben wir uns doch in Geduld und hoffen wir weiter auf Gottes Macht! Eines Tages werden wir über sein Handeln staunen und ihn anbeten. |
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[108] Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten.
Epheser 1,4-6
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Nimm den Dank an, Herr, für die Geduld,
für dein Vergeben aller meiner Schuld.
Leite du selber meinen Lebensweg auf Erden,
lass mich nie an dir, Gott, zweifelnd werden! |
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Frage: Können wir Gläubigen es je voll erfassen, was Gott Wunderbares an uns getan hat bis auf den heutigen Tag?
Vorschlag: Die heutige Wissenschaft meint zu wissen, dass unsere Erde einige Milliarden Jahre alt sei. Ich halte mich an die Aussagen der Bibel. Gott weiß es genau, wie alt diese Erde ist - er hat sie ja so herrlich erschaffen durch sein Wort. Das Überwältigende jedoch ist, dass Gott uns, die wir an ihn glauben, schon vor Grundlegung der Welt erwählt hat. Dies war sein vorausblickender Wille: Menschen, die an mich glauben und mir vertrauen, sollen meine Kinder sein. Ist das nicht wunderbar, und ist Gott nicht anbetungswürdig? |
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[109] Wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle. Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr`s ertragen könnt.
1. Korinther 10,12 - 13
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Lass mich demütig bleiben!
Du, Herr, kennst meinen Plan:
Ich will die Sünd` vertreiben,
streb` sehnend himmelan.
Und führst du mich durch Proben,
fürcht` ich mich nicht zu sehr,
denn du schickst mir von oben
gnädig die Rettungsengel her. |
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Frage: Sind wir Christen auch manchmal in Gefahr, überheblich zu werden?
Vorschlag: Ja, leider. Einige denken vielleicht: "Ich bin schon lange gläubig, ich bin bibelfest, nichts kann mich aus meiner Bahn werfen." Eine solche Haltung ist gefährlich. Wie schnell werden wir vom Satan versucht! Wenn wir uns dann nicht mit dem Wort Gottes wehren, fallen wir in Sünde. Wohl uns, wenn wir uns zu Gott halten und geduldig sind auch in Prüfungen, die uns treffen können! |
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[110] Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3
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Gottes Gnade ist wie der Himmel so hoch,
auch wenn wir untreu sind, liebt er uns noch,
hält alles Leben mit starker Hand,
hat auch den Tod besiegt und gebannt. |
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Frage: Ist menschliche Treue mit der göttlichen Treue vergleichbar?
Vorschlag: Nein. Gott, der Schöpfer der Welt, ist und bleibt treu. Christus wird in Offenbarung 3,14 als der treue Zeuge genannt. Der Mensch, der nicht unter der Leitung Gottes lebt, ist zu schwach, um wahrhaft treu zu sein. Galater 5,22 lehrt uns: "Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit." Der Heilige Geist wirkt in einem gläubigen Menschen die Frucht der Treue zur Ehre Gottes. |
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[111] Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.
2. Thessalonicher 3,5
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Herr, vergib mir alle meine Schuld,
nimm meinen Dank an, Herr, für die Geduld.
Leit du meinen Lebensweg auf Erden -
dann erst kann ich richtig glücklich werden. |
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Frage: Braucht denn Gott so viel Geduld mit uns?
Vorschlag: Ja, leider. Denken wir an das Volk Israel, so wie es uns in den fünf Büchern Mose beschrieben ist. Auf mannigfache Art und Weise haben sie immer wieder Gottes wunderbare Hilfe erlebt. Und doch murrten sie immer wieder über bestimmte Schwierigkeiten, die ihnen auf ihrem Weg durch die Wüste begegneten. Genauso sind die Menschen heute noch. Wenn alles gut und glatt verläuft, nehmen wir das oftmals als selbstverständlich hin. Sobald uns Probleme zu schaffen machen, werden wir verbittert und beklagen uns in Selbstmitleid. Gelobt sei Gott, dass er immer noch Geduld mit uns hat und uns nie verlässt! |
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[112] So hüte dich, dass du nicht den Herrn vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat.
5. Mose (Deuteronomium) 6,12
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Hilft das mir in Alltagsdingen,
dich nicht zu vergessen, o mein Herr?
Du allein lässt mir gelingen
all die Arbeit, leicht und schwer. |
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Frage: Ist das wichtig, dass die Bibel uns mahnt, Gott und seine Wohltaten nicht zu vergessen?
Vorschlagll: Denken wir an das Volk Israel: Unzählige Wunder hatten die Israeliten mit Gott auf ihrer Wüstenwanderung erlebt. Sie hätten Grund gehabt, Gott aus voller Kehle zu loben und ihm treu zu sein. Aber wie schnell vergaßen sie Gottes Liebestaten und waren verbittert gegen Gott und auch gegen Mose! Auch wir Christen heutzutage sind durch Jesu Leiden und Sterben am Kreuz auf Golgatha erlöst worden vom Gericht Gottes, und trotzdem sind wir manchmal so ungeduldig, beleidigt und treulos. Im 5. Buch Mose werden wir davor gewarnt, Gott zu vergessen. Wer dieses Bibelwort befolgt, wird dankbar und froh. |
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[113] Die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat.
2. Petrus 3,15
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Schau`ich zurück aufs Leben,
das mir mein Gott gegeben,
seh` ich all seine Barmherzigkeit -
das macht mein Herz vor Freude weit. |
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Frage: Haben wir es verstanden und mit unserem Herzen erfasst, dass wir nur durch die Gnade und Geduld unseres Heilands vom ewigen Verderben gerettet sind?
Vorschlag: "Kommt, laßt uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat." (Psalm 95,6) Er hat Gedanken des Friedens mit uns. "Mich, unwürdigen Menschen, hast du aus dem Sündenschlamm herausgezogen und hast "mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet". (Jesaja 61,10) Ich will dich rühmen, preisen und loben. |
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[114] Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen.
Nahum 1,7
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All mein Sorgen, all mein Grämen,
all mein Leid und meine Not -
alles willst du auf dich nehmen.
Dank sei dir dafür, mein Gott. |
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Frage: Können Sie sich unbeschwert in Gottes Hand fallen lassen?
Vorschlag: Lesen Sie oft in der Bibel! Lesen Sie viel in den Büchern Mose, in den Geschichtsbüchern, Samuel, Könige und Chroniken, sowie auch in den Psalmen und Propheten! Hier wird Gott gepriesen für seine Herrlichkeit und Macht, für sein Durchtragen in der Not, für sein Erbarmen und seine unendliche Geduld mit den Menschen. Dann lesen Sie oft in den Evangelien, in den Apostelbriefen, wo wir die Frohe Botschaft von unserem Erlöser Jesus Christus finden! Sie werden überwältigt sein von der Liebe Gottes und Jesu Christi. In deren Hände können wir uns unbesorgt fallen lassen. |
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[115] Vater, die Stunde ist da: Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht gegeben über alle Menschen, damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast.
Johannes 17,1 + 2
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Er ist der Schöpfer aller Dinge,
ihm kann nichts unmöglich sein.
Nichts gibt es, das ihm nicht gelinge -
darum trau`ich ihm allein. |
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Frage: Haben Sie auch schon Erfahrungen mit dieser unerschöpflichen Kraftquelle gemacht?
Vorschlag: Jesus teilt kostenlos Liebe, Kraft, Geduld und Weisheit aus. Holen wir sie uns doch! Wir brauchen sie dringend, um im Leben mit dessen Versuchungen und Prüfungen bestehen zu können. Er ist ein Meister des Helfens. Er war selbst einmal Mensch wie wir, doch ohne Sünde. Weil er Gottes Sohn ist, kann er uns verstehen, und er wartet nur darauf, dass wir im Glauben seinen Namen anrufen und aus seiner Fülle Gnade nehmen, so viel wir brauchen. |
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[116] Offenkundig sind die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Galater 5,19-22
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Gott will dich trösten, will dich stärken,
dich zubereiten ganz zu seinen Werken,
und du wirst alles dann verstehen.
Was Gott dir vorbestimmt, das wird geschehen. |
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Frage: Wie stehen Sie zum heutigen Bibelvers?
Vorschlag: Viele Menschen mögen das nicht besonders, wenn die Bibel uns warnt oder Missstände anspricht. Und dennoch ist es mehr als nötig. Die Bibel spricht immer Klartext. Sie weist auf arge Dinge, die den Menschen ins Verderben bringen, aber sie zeigt uns auch den Ausweg aus Sünde, Gebundenheit und Verderben. Sie weist uns den Weg hin zu Jesus, zu dem Erbarmer und Befreier, dem Heiland der Welt. |
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[117] Alle gute und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
Jakobus 1,17
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Du bist alles, Gott, wonach ich frag`,
ich brauche deine Hilfe Tag für Tag.
Nichts kommt aus sich selber, alles kommt von dir,
du bist meine Freude, Herr, und meines Lebens Zier! |
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Frage: Im heutigen gesellschaftlichen Leben sind viele Menschen verunsichert. Wo gibt es noch wahre Sicherheit?
Vorschlag: Wahre Sicherheit gibt es bei Gott, dem Allmächtigen: Er verändert sich nie. Gott ist barmherzig, gnädig, geduldig und von großer Gnade und Treue. (2. Mose 34, 6) In unserem Umfeld gibt es so vieles, das heute gültig ist und morgen schon wieder abgeändert wird. Wie wohltuend ist da unser Vater des Lichts! Sein Licht zeigt uns den richtigen Weg; es erhellt düstere Situationen, und es erwärmt unsere Seele. In Gottes allwährender Liebe sind wir geborgen! |
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[118] So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.
Kolosser 3,12
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Langmut, diese Geistesfrucht,
wird bei vielen oft gesucht.
Sie ist recht selten in der Welt,
man erwirbt sie nie mit Geld. |
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Frage: Das Wort Langmut hört man nur noch selten. Wie soll denn diese Geistesfrucht aussehen?
Vorschlag: Langmut ist ein anderes Wort für Geduld. Wir sollen als Auserwählte Gottes Geduld anziehen, so sagt es unser Tagesvers. Ruhiges, beherrschtes, nachsichtiges Ertragen von Situationen unseres Lebens, die wir vor unserer Bekehrung mit Ungeduld ablehnten. Können unsere Mitmenschen an uns erkennen, dass die Frucht des Geistes, die Langmut, in uns wächst und gedeiht? 2. Petrus 3,15 weist hin auf die Geduld Gottes mit uns Menschen: "Die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung." |
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[119] Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Matthäus 5,5
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Geduldig mit Sanftmut den Nächsten zu tragen,
heißt: Gott lieben und JA zu ihm sagen.
Drum lasst uns zu ihm und seinem Wort stehen,
und gern im Gehorsam den Weg mit ihm gehen! |
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Frage: Manche sagen, Sanftmütige seien Feiglinge. Stimmt denn das?
Vorschlag: Keineswegs. Jesus selbst lehrt uns in Matthäus 11,29: "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Und er lobt die Sanftmütigen (s. Tagesbibelvers). Jesus war absolut nicht feige oder ein Schwächling. Sanftmütige wenden keine Gewalt an, sie sind milde und nachsichtig. |
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[120] Der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Lukas 2,10
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Die frohe Weihnachtsbotschaft will jedermann segnen,
denn Gott selbst kam in Jesus, um uns zu begegnen.
Er wurde als Menschenkind einst geboren,
von Gott als Retter für uns auserkoren. |
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Frage: Was bezweckte Gott mit der Sendung seines Sohnes auf unsere Erde?
Vorschlag: In 2. Petrus 3,9 lehrt uns der Apostel Petrus: Gott "hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde." Gott will unsere Rettung. Jesus allein hat die Macht, uns einen Weg zu Gott zu bahnen. Nutzen wir doch dieses Gnadenangebot der Nachfolge Jesu! |
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